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Fragen aus dem Medienalltag: |

Ein Multimediacamp für Familien oder eine Comicfigur namens Gerti, die Tipps zur Internetnutzung gibt – die über 200 Bewerbungen des Wettbewerbs Wege ins Netz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zeigen, wie vielfältig die Vermittlung von digitaler Kompetenz sein kann. Insgesamt stehen 20 Projekte auf der Nominiertenliste, darunter auch handysektor.de, ein Kooperationsprojekt der LfM mit dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs). Eine Jury wählt jetzt aus den Nominierten zehn Gewinner aus. Die Preisträger werden am 8. September 2010 auf der IFA in Berlin ausgezeichnet. Mehr (externer Link)
Neu im funkfenster online:Bei RTL dämmen „Feedies“ die tägliche Bilderflut
„18 Uhr 45 – hier sind die Nachrichten bei RTL.“ So begrüßt Peter Kloeppel jeden Abend mehrere Millionen Zuschauer vor ihren TV-Geräten. Was jedoch hinter der Oberfläche der Sendungen verborgen bleibt, ist die unsichtbare Struktur der TV-Nachrichten-Fabrikation. Redakteure, Reporter, Rechercheure, Producer, Kameraleute, Assistenten, Techniker, Sendeleiter, Regisseure, Ablaufkoordinateure, MAZer, Chefs vom Dienst, Redaktionsleiter – sie alle sind zu einem engen Gesamtgeflecht verbunden und tragen ihren Teil zu dem bei, was schließlich ‚vom Tage übrig bleibt.’ Denn die TV-Nachrichten-Macher sind gezwungen, hart zu selektieren. Im Falle der RTL-Nachrichten können davon vor allem die sogenannten ‚Feedies’ ein Lied singen. Mehr

Der Radiosender der britischen Streitkräfte in Deutschland BFBS Radio ist nicht mehr über UKW 96,5 MHz zu empfangen. Über diese reichweitenstarke Frequenz erreichte der Sender über Jahrzehnte nicht nur die hier stationierten britischen Soldaten, sondern auch viele junge Menschen in ganz NRW.
Die Frequenz geht auf das Deutschlandradio Kultur über, das seine technische Reichweite damit erheblich steigert.
BFBS Radio sendet mit geringerer Reichweite über kleinere Frequenzen weiter. Weitere Übertragungskapazitäten aus dem Frequenztausch
sollen der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) zugeordnet werden. Die LfM prüft gegenwärtig, wie diese insgesamt
sieben Frequenzen für den lokalen Hörfunk genutzt werden können.
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TV und Internet wachsen immer mehr zusammen. 2010 wird das Jahr der hybriden TV-Empfangsgeräte werden; Geräte also, die Angebote von TV und Internet verknüpfen können. Zu diesem Thema hat die LfM nun eine neue Infobroschüre veröffentlicht.
Auf dem 22. medienforum.nrw wurde sie von Dr. Jürgen Brautmeier (LfM) gemeinsam mit dem Medienexperten Jürgen Sewczyk präsentiert.
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LfM-Direktor Norbert Schneider hat sich gegen den zunehmenden Einfluss von Sozialen Netzwerken im Internet ausgesprochen. Auf dem diesjährigen, dem 22. medienforum.nrw in Köln, sagte er am 28. Juni, die zunehmende Kontrollmacht der Netzwerke über Daten der Nutzer sei ein großes Problem. "Das Objekt unserer Besorgnis ist nicht mehr in erster Linie die vorherrschende Meinungsmacht. Wir müssen uns mehr und mehr um vorherrschende Kontrollmacht kümmern. Die wird derzeit unkontrolliert verteilt."
Zuvor hatte der geschäftsführende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, klare Regeln für das Internet gefordert.
Der Redetext von Norbert Schneider ist hier abrufbar.
Zusammenfassungen der einzelnen Beiträge sowie die Rede von Jürgen Rüttgers unter www.medienforum.nrw.de.
Neues Talkformat vom TV-Lernsender.NRW und der Lehrredaktion do1-tv wird auf dem medienforum.nrw aufgezeichnet
Wenn Interviewer mit ihren Gästen ins Bett gehen, ist das woanders ein Fauxpas. In den Dortmunder"Bettgeschichten" gehört aber genau das zum Konzept. Hier haben Gäste Zeit für das, was sie zu sagen haben. Zwischen Kuschelkissen und Daunendecken werden sie dabei provoziert und bezirzt: Politiker, Sportler, Entertainer u.a.. Mehr
Unter dem Motto „Was uns lieb und teuer ist“ lädt das medienforum.nrw Medienexperten, Journalisten, Medienpolitiker, Entwickler u.a. nach Köln ein. Zum 22. Mal veranstaltet die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) mit Unterstützung des Landes NRW diese zentrale deutsche Medienkonferenz. Insgesamt werden mehr als 10.000 Besucher erwartet. Mehr

Auch in diesem Jahr vergibt die LfM wieder den LfM-Hörfunkpreis und den Campus-Radio-Preis, jeweils in verschiedenen Kategorien. Die Ausschreibungsunterlagen sind ab sofort abrufbar.
Die Termine für beide Veranstaltungen stehen fest: Der LfM-Hörfunkpreis wird am 1. Oktober 2010 in Düsseldorf vergeben. Der Campus-Radio-Preis (mit dem Campus-Radio-Tag mit Workshops) findet am 11. Dezember 2010 in Bielefeld statt.

Jugendlichen steht heute ein breites Medienangebot zur Verfügung, das sie in Schule und Freizeit selbstverständlich nutzen. Lässt sich
dies auch auf die Mediennutzung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund übertragen? Welche Kompetenzen im Umgang mit Medien haben sie
und was bedeutet dies für Maßnahmen und Konzepte, die gezielt Medienkompetenz fördern wollen?
Auf der Fachtagung am 29. April 2010 wurde die LfM-Studie "Mediennutzung junger Menschen mit Migrationshintergrund" präsentiert. Zudem haben im
Rahmen einer Podiumsdiskussion Praktiker und Vertreter von Initiativen und Ministerien ein Gespräch geführt.
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Dr. Jürgen Brautmeier wird neuer Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). Die LfM-Medienkommission wählte den 55jährigen am 26. März zum Nachfolger von Prof. Dr. Norbert Schneider. Brautmeier, studierter Historiker, ist Abteilungsleiter in der LfM; seit 1999 ist er Stellvertreter des LfM-Direktors. Bei der LfM arbeitet er seit 1987.Mehr
Auf zwei Informationsständen präsentierte die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) und die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) auf der internationalen Bildungsmesse didacta spezielle Medienkompetenzprojekte – vom Internet-ABC und „Flimmo“ bis zum „Handysektor“ und „klicksafe“. Weitere Schwerpunkte waren die Bürgermedien in NRW mit den Themen „Radioprojekte an Schulen“ sowie der neue Lernsender für das Bürgerfernsehen. Mehr
Ausschreibung wieder weltweit
Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und das Goethe-Institut schreiben erneut das Fortbildungsprogramm "Antenne Deutsch/Land" für ausländische Radiojournalistinnen und -journalisten aus - dieses Jahr bereits zum zwölften Mal. Im Rahmen des vierwöchigen Projektes sind wieder Journalistinnen und Journalisten eingeladen, Deutschland und das deutsche Hörfunksystem näher kennenzulernen. Projektdauer: 4. bis 29. Oktober 2010. Die Teilnehmer 2009 kamen aus Brasilien, Uruguay, Namibia, Thailand, der Republik Moldau, Bosnien und Herzegowina, der Türkei, Rumänien, Usbekistan, Italien, Palästina und Lettland. Bewerbungsschluss ist der 1. August 2010. Mehr.
Das Format „Ultimate Fighting“ im Deutschen Sportfernsehen (DSF) verstößt nach Ansicht von LfM-Direktor Norbert Schneider wegen Verletzung der Menschenwürde gegen das Medienrecht. Schneider kündigte auf dem Jahresempfang der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) am 26. Februar ein Verfahren an: „Wir werden prüfen, ob die gezeigten Bilder der Sendung Ultimate Fighting die Menschenwürde verletzen.“ Er äußerte sich u.a. auch zum Thema Nachrichten im TV.
Die Medienkommission fasste Beschlüsse zum Internet ABC, zu FLIMMO und zu Tele West. Mehr

Privatsphäre schützen, auch im Netz: Bereits zum siebten Mal rückte der internationale Safer Internet Day am 9. Februar das Thema Onlinesicherheit
in den Fokus. In Deutschland rief die EU-Initiative klicksafe zu dem Aktionstag auf und startete die Kampagne "Ich schütze mein Privatleben – auch im
Netz".
Die Schirmherrschaft übernahm Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.
Unterstützt wurde die Aktion von Anna Maria Mühe, Anke Engelke, Axel Prahl, Dietmar Bär, Franziska Reichenbacher u.v.a.
Mehr Informationen zum Aktionstag und zur aktuellen Kampagne finden Sie unter www.klicksafe.de.

Ernst-Gottfried Mahrenholz, ehemaliger Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichtes, hat die Medienaufsicht in Deutschland ermutigt, beherzter gegen Sender vorzugehen, in deren Programm die Menschenwürde verletzt wird. "Wenn ein Mensch in einer Sendung nur als Objekt gezeigt wird, um ein Programm reißerisch zu machen, dann liegt ein Verstoß gegen den staatsvertraglichen Programmgrundsatz vor, dass Veranstalter in ihren Sendungen die Würde des Menschen achten und schützen müssen", sagte Mahrenholz auf der Klausurtagung der Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). Mehr