Internationale LfR-Fachtagung für
Campus-Radios in Dortmund findet enormen Zuspruch
Über
50 Campusfunkerinnen und Campusfunker von 19 verschiedenen
Hochschulradios nutzten vom 4. bis 6. Oktober in der Deutschen
Hörfunkakademie die Gelegenheit zu fachlichem Austausch
rund um das Thema Hochschulradio. Dabei trafen Studierende
der nordrhein-westfälischen Campus-Radio-Szene auf Hochschulfunker
aus Frankreich, Großbritannien, Freiburg, Mannheim,
Berlin, Chemnitz, Leipzig und Ilmenau. Nach der Einladung
von Vertretern U.S.-amerikanischer Campus-Stationen nach Bochum
1998 und den Praktika fünf nordrhein-westfälischer
Campusfunker bei Hochschulsendern in der Region Los Angeles
im Jahr 2000 ermöglichte die Landesanstalt für Rundfunk
NRW nun erstmals eine mehrtägige Konferenz mit Gästen
so zahlreicher verschiedener Hochschulradios aus mehreren
Bundesländern und dem europäischen Ausland. Im Rahmen
von Workshops und Vorträgen wurde über ein breites
Spektrum von Themen referiert und diskutiert.
Dazu
gehörten zum Beispiel die Aus- und Weiterbildung, das
Sender- und Redaktionsmanagement, der Einsatz neuer Technologien
oder die Musik- und Programmplanung. Zwar sind die Rahmenbedingungen
und gesetzlichen Voraussetzungen je nach Bundesland oder Nationalstaat
unterschiedlich. Die Probleme und ihre Lösungsmöglichkeiten
ähneln sich jedoch in vielen Bereichen, so dass der Blick
über die Grenzen so manchen Erkenntnisgewinn ermöglichte
und zu neuen Ideen inspirierte. Besonders hinsichtlich einer
engeren Vernetzung der einzelnen Hochschulradios durch den
Austausch von Programm, Informationen und Know-how konnte
die Tagung einen starken Impuls geben. Darüber hinaus
zeigten die Campus-Radio-Tage aber auch, dass der nordrhein-westfälische
Hochschulfunk selbst den internationalen Vergleich keineswegs
scheuen muss.
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