Vernetzung und Koordination in NRW
In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Vielzahl von Akteuren und Institutionen, die auf landesweiter, regionaler oder lokaler Ebene Angebote zur Förderung von Medienkompetenz initiieren und/oder durchführen. Hierzu gehören Ministerien, Kommunen, Wohlfahrtsverbände, Volkshochschulen, Bildungsträger, Kirchen, Unternehmen, Vereine etc. Angesichts dieser Vielfalt ist die Vernetzung dieser Institutionen bzw. die Koordination ihrer Aktivitäten von großer Bedeutung. Auf diese Weise können Wissen und Erfahrungen ausgetauscht, Synergien erschlossen, Parallelaktivitäten vermieden und bedarfsgerechte Angebote entwickelt werden. Nur durch Vernetzung und Koordination ist zu gewährleisten, dass die vorhandenen Ressourcen – Kenntnisse, Kompetenzen und Kapital – in Nordrhein-Westfalen möglichst sinnvoll und effektiv verwendet werden.
Projekt „Netzwerkarbeit Medienkompetenz in NRW“
Im Jahr 2009 hat der Gesetzgeber das Landesmediengesetz in Nordrhein-Westfalen novelliert und im Zuge dessen der LfM den Auftrag zur Institutionen übergreifenden Vernetzung und Zusammenarbeit (vgl. § 39 LMG NRW) erteilt. Die LfM soll einen Beitrag zur Vernetzung von Projekten zur Förderung von Medienkompetenz und -erziehung in Nordrhein Westfalen leisten (§ 39 und § 88 LMG NRW).
Vor diesem Hintergrund hat die Medienkommission der LfM beschlossen, das Projekt „Netzwerkarbeit Medienkompetenz in NRW“ aufzulegen. Ziel dieses Projektes ist es, zum einen die eigenen Aktivitäten im Bereich der Förderung von Medienkompetenz stärker mit denen anderer Institutionen in Nordrhein-Westfalen zu vernetzen, um sie in ein gemeinsam getragenes, übergeordnetes Konzept von Medienkompetenz einzubinden. Zum anderen sollen die bisherigen Maßnahmen zur Vernetzung von Medienkompetenz-Aktivitäten weitergeführt und im Sinne einer nachhaltigen Netzwerkarbeit in NRW intensiviert werden.
Die LfM will dazu beitragen, dass sich Akteure, die in Nordrhein-Westfalen Medienkompetenz vermitteln, untereinander vernetzen, um vorhandene Ressourcen zu teilen und die Nachhaltigkeit von Aktivitäten zu erhöhen. Dies soll bspw. durch das Transparentmachen von Akteuren und Maßnahmen in NRW, die Motivierung von themen- bzw. aufgabenverwandten Netzwerken, sich verstärkt bzw. erstmalig im Bereich der Medienkompetenzvermittlung zu engagieren, das Zurverfügungstellen von Serviceleistungen für Institutionen und Netzwerke sowie ggf. durch die Initiierung und Förderung medienpädagogisch aktiver Netzwerke in NRW geschehen.













