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Beratungskonzept: Mobile digitale Endgeräte - Probleme und Lösungen für Nutzer und Inhalteanbieter

Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) gibt ein Beratungskonzept für mobile digitale Endgeräte in Auftrag. Dies beschloss die Medienkommission der LfM am 10. Juni in Düsseldorf. Der Medienexperte Werner Lauff wird das neue Konzept erarbeiten.

Mobile digitale Endgeräte gewinnen zunehmend an Bedeutung und gehören neben Fernsehern und Computern zur Grundausstattung fast aller Haushalte. Vor allem Unternehmen wie Apple und Google haben ihre eigenen Betriebssysteme für diese Geräte entwickelt. Es wird intensiv diskutiert, wie sich die Geräte entwickeln, wie sie sich unterscheiden und auf welche Akzeptanz sie stoßen.

Weit weniger öffentliche Beachtung findet bisher die Tatsache, dass in diesem Markt supranationale Unternehmen eine Schlüsselrolle eingenommen haben. Sie kontrollieren über ihre Betriebssysteme und die mit diesen Betriebssystemen verknüpften "Stores" die Beziehungen zu Endkunden und Inhalteanbieter. Für die Medienaufsicht stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten zur Regulierung sie noch besitzt und wie sie die nötige Vielfaltsicherung gewährleisten kann.

Mit dem Beratungskonzept soll dargestellt werden, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Systeme haben, inwiefern sie ggfs. die Interessen von Nutzern und Inhalteanbietern beeinträchtigen und welche Aufklärungsarbeit zu leisten ist.

Dabei steht für die LfM im Vordergrund, Nutzer und Inhalteanbieter praxisnah und verständlich zu informieren. Dadurch versucht die LfM, die sog. Marktdurchdringung dieser Endgeräte kritisch und gleichzeitig unterstützend zu begleiten.