Dr. Jürgen Brautmeier

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Dr. Jürgen Brautmeier

Dr. Jürgen Brautmeier (Jahrgang 1954) hat in Düsseldorf und Cambridge Geschichte und Anglistik studiert und in Düsseldorf bei Prof. Peter Hüttenberger promoviert. Er ist gebürtiger Westfale, mit einer Rheinländerin verheiratet und hat zwei Töchter. 

Er leitete in der Landesanstalt für Medien NRW die Bereiche Recht, Technik, Aufsicht und Förderung und war seit September 1999 der Stellvertreter des Direktors, bevor er im Jahr 2010 zum Direktor der LfM gewählt wurde. Seine Amtszeit dauert bis 30. September 2016.

Er war in den 1990er Jahren im Auftrag des Europarats regelmäßig in verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas als unabhängiger Berater bei der Rundfunkgesetzgebung tätig und hatte Lehraufträge an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (1991-1998), der Fachhochschule Düsseldorf (1993/94), der Lomonossow-Universität in Moskau (1995) und der Universität von St. Petersburg (1997). 

Als Direktor der LfM ist Dr. Jürgen Brautmeier Mitglied in der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM). Von 2013 bis Ende 2015 war er Vorsitzender der DLM/ZAK/ALM. Brautmeier ist außerdem Mitglied in der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) sowie stellvertretendes Mitglied in der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM). 

Jürgen Brautmeier gehört zu den Gründern der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA). Er ist seit 2006 Vizepräsident des Medienrats der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens (MRDG). 

Als Historiker hat Jürgen Brautmeier nach seiner Promotion zur Forschungspolitik in Nordrhein-Westfalen vor allem Aufsätze zur Landesgeschichte, aber auch zum 2. Weltkrieg oder zur Amerikaauswanderung im 19. Jahrhundert veröffentlicht und gehört seit 2002 zu den Herausgebern der "Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens".