Förderung

Foto: Thalmann/ LfM

Die Digitalisierung ist ein Evolutionsschub für die Medienlandschaft, der sich auch gesellschaftlich auswirkt. Netzbasierte Kommunikation und konvergente Medien lösen die Grenzen zwischen Verbreitungswegen, Medienformen und Endgeräten zusehends - eine Entwicklung mit vielen Chancen und Risiken. Neben einer technischen und inhaltlichen Regulierung ist darum auch eine präventive Arbeit vonnöten. Junge aber auch erwachsene Nutzer sollen aufgeklärt, weitergebildet und bei der Wahrnehmung der vielfältigen Möglichkeiten unterstützt werden. Auch dies ist ein gesetzlicher Auftrag der LfM.

Dies beinhaltet zum einen die Förderung der Medienkompetenz: Menschen jeden Alters sollen selbstbestimmt, kritisch und kreativ an allen Spielarten der modernen Medienwelt teilhaben können. Die Spannbreite des Engagements reicht hier von Kindergarten und Schule bis zur Erwachsenenbildung. Des Weiteren unterstützt die LfM die Bürgermedien. Sie organisiert und fördert Projekte von Bürgerfunk und -fernsehen bis zum Hochschulradio und richtet jährliche Preisverleihungen aus. Neben der Wissensvermittlung und dem Selbermachen von Medien gehört auch die Medienforschung zu den oft ineinandergreifenden Tätigkeitsfeldern. Hier initiiert und beauftragt die LfM wissenschaftliche Untersuchungen rund um aktuelle und zukünftige Medienentwicklungen.

In der von der LfM im Jahr 2014 gegründeten Stiftung Vielfalt und Partizipation geht es um die Begleitung des lokalen und regionalen Journalismus in Nordrhein-Westfalen, der ebenfalls vor massiven Umbrüchen steht. Die Stiftung soll hier Handlungsempfehlungen geben und Anreize schaffen. Und ebenfalls ist die Begleitung der Digitalisierung eine Aufgabe der LfM. Mit der Projektinitiative NRW digital ist sie aufklärerisch tätig und zeigt mit eigenen Publikationen in Print oder Video Chancen und Risiken neuer digitaler Medien auf.