Bürgermedien

Bürgermedien ermöglichen es Bürgerinnen und Bürgern, sich an der Schaffung und Veröffentlichung von Inhalten in Medien zu beteiligen. Sie tragen so zur Ausbildung von Medienkompetenz bei. Bürgermedien sollen durch vielfältige Inhalte das publizistische Angebot ergänzen und zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beitragen.

Das Landesmediengesetz fasst Bürgerfunk, Bürgerfernsehen und Campus-Rundfunk, also die elektronischen Medien, zu denen das Gesetz einen unmittelbaren Zugang (Partizipation) der Bürger ermöglicht, unter der Überschrift "Bürgermedien" in einem eigenen Abschnitt zusammen.

Mit Hilfe der partizipativen Medienarbeit wird es breiten Bevölkerungsschichten ermöglicht, einen praktischen Einblick in die Welt der elektronischen Medien zu nehmen. Mittels des "learning by doing"-Prinzips kann so jeder interessierte Bürger in einem Team von Gleichgesinnten seine eigenen Hörfunk- und Fernseherfahrungen machen, z. B. hinsichtlich des Einsatzes von Technik, des kreativen Umgangs mit Sprache, der Organisation und Durchführung einer Produktion bzw. des Sendeablaufs oder auch der Reaktionen eines größeren Publikums auf die eigenen Meinungsäußerungen.