29.02.2012

Beratungskonzept: Mobile digitale Endgeräte - Probleme und Lösungen für Nutzer und Inhalteanbieter

Der Medienexperte Werner Lauff hat im Auftrag der LfM ein Beratungskonzept für mobile digitale Endgeräte erarbeitet.

Mobile digitale Endgeräte gewinnen zunehmend an Bedeutung und gehören neben Fernsehern und Computern zur Grundausstattung fast aller Haushalte. Vor allem Unternehmen wie Apple und Google haben ihre eigenen Betriebssysteme für diese Geräte entwickelt. Es wird intensiv diskutiert, wie sich die Geräte entwickeln, wie sie sich unterscheiden und auf welche Akzeptanz sie stoßen.

Weit weniger öffentliche Beachtung findet bisher die Tatsache, dass in diesem Markt supranationale Unternehmen eine Schlüsselrolle eingenommen haben. Sie kontrollieren über ihre Betriebssysteme und die mit diesen Betriebssystemen verknüpften "Stores" die Beziehungen zu Endkunden und Inhalteanbietern. Für die Medienaufsicht stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten zur Regulierung sie noch besitzt und wie sie die nötige Vielfaltsicherung gewährleisten kann.

Mit dem Beratungskonzept wird dargestellt, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Systeme haben, inwiefern sie ggfs. die Interessen von Nutzern und Inhalteanbietern beeinträchtigen und welche Aufklärungsarbeit zu leisten ist.

Zu dem Beratungskonzept ist auch eine Ausgabe der Reihe Digitalkompakt LfM erschienen. Smartphones, Tablets und E-Reader sind allgegenwärtig. Immer mehr Geräte und Tarife werden angeboten. Doch für wen eignet sich welches Gerät, was sollte es bieten – und was kostet das? Die Broschüre „Mobil ins Netz. Smartphone & Co einfach auf den Punkt gebracht“ gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Die Digitalkompakt LfM finden Sie hier.