19.07.2013

Smart-TV in NRW

Die Bedeutung von Smart-TV nimmt immer mehr zu. So steigt nicht nur die Anzahl der im Markt befindlichen hybriden TV-Geräte, sondern auch die regelmäßige Nutzung dieser Technologie durch den Nutzer. Damit wird die Verbreitung des Programms über Smart-TV für die Programmveranstalter immer wichtiger.

Da die lokalen Programmveranstalter in NRW weder über DVB-T noch über Satellit empfangbar sind und nur über Kabel verbreitet werden, sind sie im besonderen Maß auf neue Verbreitungswege angewiesen. Die Entwicklung einer Smart-TV-App, die mit möglichst vielen Endgeräten kompatibel ist und auch unter den gängigsten mobilen Betriebssystemen Android und iOS betrieben werden kann, erweitert die Empfangbarkeit ihrer Programme und eröffnet neue Chancen ihrer Vermarktung.

Die LfM hat dazu im Jahr 2012 ein technisches Gutachten vom JS Consult, Ingenieurbüro und Medienberatung durchführen lassen. Das Gutachten sollte untersuchen, unter welchen Bedingungen die technischen Gegebenheiten bei den einzelnen regionalen TV-Programmveranstaltern in Nordrhein-Westfalen vorhanden und harmonisierbar sind, um für die PC-Nutzung produzierte Streaming-Inhalte und Video-on-Demand auch über TV-Apps zugänglich zu machen. Insbesondere stand die Frage im Mittelpunkt des Gutachtens, welchen technologischen, personellen und finanziellen Aufwand die Umsetzung solcher TV-Apps für die regionalen TV-Programmveranstalter bedeuten würde.

Daraufhin hat die LfM-Medienkommission am 19. Juli 2013 die Förderung der Entwicklung einer Smart-TV-App für die lokalen TV-Anbieter in NRW beschlossen. Mit der Förderung einer Smart-TV-App möchte die LfM gleichermaßen die Zukunftsfähigkeit der Lokalsender und die Weiterentwicklung digitaler Übertragungstechnologien unterstützen.