Alles Doku - oder was?

Über die Ausdifferenzierung des Dokumentarischen im Fernsehen

Durchführung: Bernd Gäbler, Adolf Grimme Institut, Marl / Fritz Wolf, Düsseldorf

In den letzten Jahren haben sich im Fernsehen verschiedene Formen des Dokumentarischen entwickelt und verfestigt. Das drückt sich deutlich erkennbar in der Verwendung des Sammel-Begriffs "Doku" aus. Das Feld reicht vom Feature bis zum langen Autorenfilm, von der History-Reihe bis zur Doku-Soap, von der Doku-Comedy bis zum Tierfilm. Die Studie verfolgt die Absicht, in dieser unübersichtlichen und sich schnell verändernden Situation eine Bestandsaufnahme und einen Überblick über gegenwärtige Trends dokumentarischer Sendungen zu geben. Hierbei steht die These im Mittelpunkt, dass sich die dokumentarischen Sendungsformen in den letzten Jahren ausdifferenziert haben, d.h. neben den klassischen Genres haben sich neue Formate etabliert. Diese neuen Formate richten sich insbesondere an den Gegebenheiten des Fernsehmarktes aus, d.h. sie müssen in das Programmschema passen und sind zunehmend unterhaltungsorientiert ausgerichtet. Die Ursachen und mögliche Folgen dieser Entwicklung werden in der Expertise beschrieben.

Im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), der Dokumentarfilminitiative (dfi), des Südwestrundfunks (SWR und des Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF)

Publikation:

Wolf, Fritz: Alles Doku - oder was? Über die Ausdifferenzierung des Dokumentarischen im Fernsehen. Düsseldorf, 2003. LfM-Dokumentation, Bd. 25