Fallstudien zur Fernsehberichterstattung über den Rechtsextremismus in Deutschland 1998-2001

Cover "Fallstudien zur Fernsehberichterstattung über Rechtsextremismus"

Durchführung: Prof. Dr. Hans-Jürgen Weiß, GöfaK Medienforschung GmbH, Potsdam

Im Rahmen der kontinuierlichen Programmforschung der Landesmedienanstalten werden seit 1998 zweimal jährlich die Programme folgender acht Fernsehveranstalter aufgezeichnet: ARD (Erstes Programm), ZDF, RTL, SAT.1, ProSieben, VOX, RTL2 und Kabel 1. Die Aufzeichnungen umfassen jeweils die in einer Kalenderwoche ausgestrahlten Fernsehsendungen. Angesichts der Häufung rechtsextremistisch motivierter Straftaten und einer damit verbundenen Intensivierung der öffentlichen Debatte wurde dieser Themenkomplex in der Herbststichprobe 2000 gesondert (über die Standardauswertung plus Vertiefungsanalyse) erfasst. Die Studie "Rechtsextremismus als Thema der Berichterstattung deutscher Fernsehvollprogramme" ist als Projekt konzipiert, in dem Programmdokumentationen und Programmanalysen ineinander greifen. Dabei werden sowohl bisherige Studien und Dokumentationen als auch frühere und aktuelle Programmbeispiele in die Untersuchung einbezogen. Dabei soll versucht werden, eine typische Beitragsauswahl qualitativ zu analysieren. Die Studie ist auf eine längerfristige Entwicklungsperspektive hin angelegt, die es erlauben soll, die zur Zeit öffentlich diskutierten Defizite dieser Berichterstattung angemessen einzuschätzen.

Publikation:

Hans-Jürgen Weiß, Cornelia Spallek: Fallstudien zur Fernsehberichterstattung über den Rechtsextremismus in Deutschland 1998-2001. Düsseldorf, 2002. LfM-Dokumentation, Bd. 23