Forschung als Aufgabe der LfM

LfM-Claim "Ihr Partner in Sachen Medien"

Die Forschungsprojekte der Landesanstalt für Medien NRW sind darauf ausgerichtet, die LfM bei der Umsetzung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Ziel ist es somit nicht, Grundlagenforschung oder Forschungsförderung zu betreiben. Vielmehr sind alle Forschungsaktivitäten der LfM handlungs- und gestaltungsorientiert. Dabei wird die wissenschaftliche Analyse nicht von der LfM selbst, sondern von unabhängigen Einrichtungen der Kommunikationsforschung durchgeführt.

"Die LfM kann wissenschaftliche Untersuchungen zur Veranstaltung, Verbreitung und Weiterverbreitung von Rundfunkprogrammen und vergleichbaren Telemedien durchführen, soweit dies zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Hierzu gehören auch die Erforschung der Medienwirkung, insbesondere mit Blick auf neue Programmformen und -strukturen, sowie für die Umsetzung der Ziele des § 2 relevante
Fragen der Netzneutralität. Forschung zu Fragen der Netzneutralität soll auch in Zusammenarbeit mit anderen zuständigen Stellen auf Bundes- und Europaebene durchgeführt werden. Die LfM stellt die für ihre Forschungstätigkeit erforderlichen Mittel im Rahmen ihres Haushalts zur Verfügung." (§ 88 Absatz 12 LMG NRW)

Gemeinsame Ziele der Forschungsprojekte der LfM

Sie sollen

  • wissenschaftlich fundierte Informationen zur Verfügung stellen, die medienbezogene Entwicklungen und Problemlagen aufzeigen bzw. prognostizieren,
  • Handlungsbedarf aufzeigen und Planungsgrundlagen insbesondere für die LfM, aber auch andere Funktionsträger (Gesetzgeber, Bildungsinstitutionen, Programmanbieter, Verbände etc.) anbieten und
  • einen öffentlichen Diskurs über relevante Medienthemen anregen, um so die öffentliche Kontrolle von Medienentwicklungen zu stärken bzw. die Öffentlichkeit für relevante Fragen zu sensibilisieren.

Die Forschungsergebnisse werden je nach Aufgabenkontext, auf den sich ein konkretes Projekt bezieht, durch die LfM ausgewertet und in konkretes Handeln umgesetzt. Sie können Eingang finden in Lizenzauflagen für Veranstalter oder Gesetzesnovellierungen von Diensteanbietern sowie von Verbänden. Sie sind Gegenstand medienkritischer und politischer Debatten und können beispielsweise als Grundlage für die Planung und Konzeptentwicklung von Fort- und Ausbildungsinitiativen sowie medienpädagogischer Materialien dienen.