Medienkompetenz

Menschen sollen selbstbestimmt, kritisch, kreativ und verantwortlich mit Medien umgehen können – oder kurz: sie sollen medienkompetent sein. Eine der wichtigsten Aufgaben der LfM ist laut Landesmediengesetz die Förderung von Medienkompetenz im Land NRW. Die LfM soll die Medienerziehung unterstützen und zum selbstverantwortlichen Umgang mit allen Formen analoger und digitaler Medienkommunikation anleiten. Das Ziel: alle Bürgerinnen und Bürger sollen gleichberechtigt an unserer modernen Medienwelt teilhaben können – unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen oder Herkunft.

Dafür hat die LfM umfassende Projekte & Materialien entwickelt. Zum einen geht es um präventiven Jugendmedien- bzw. Mediennutzer-Schutz. Hierbei sollen Nutzerinnen und Nutzer über potenzielle negative Medienerfahrungen wie Cybermobbing, jugendgefährdende Inhalte oder die Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten aufgeklärt werden. Zum anderen öffnet die Medienkompetenzförderung auch Zugänge zu den großen Bildungspotenzialen von Medien. So ermöglicht oder verbessert sie die Teilnahme an vielfältigen gesellschaftlichen, demokratischen Prozessen. An den Themenfeldern Nutzerschutz, Bildung und Partizipation orientiert sich auch das Leitbild der LfM im Bereich der Medienkompetenzförderung.

Von Fernsehen und Hörmedien bis Internet und Mobilfunk – die LfM möchte mit ihren Maßnahmen insbesondere die Fähigkeit des einzelnen zur Medienkritik fördern. Des Weiteren trägt sie zur fundierten Medienkunde bei – auch indem sie regelmäßig Forschungsprojekte durchführt – und stellt Möglichkeiten zur eigenständigen Mediengestaltung bereit, wie etwa im Bereich Bürgermedien. Darüber hinaus ist die Vernetzung verschiedener Akteure in Sachen Medienkompetenz und somit eine effektive und ressourcenschonende Zusammenarbeit ihr Ziel.