Meldung | 12.10.2015

Tagung der Initiative Qualität im Journalismus (IQ)

Können Stiftungen zu einer Lösung der ökonomischen und finanziellen Krise im Journalismus beitragen? Um Antworten auf diese Frage ging es bei der Tagung der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) in Berlin am 12. Oktober.

v.l.: Dr. Ralf Bremer (Google Digital News Initiative); Simone Jost-Westendorf (LfM-Stiftung Vielfalt und Partizipation), Prof. Marlis Prinzing (Macromedia Hochschule Köln), Jens Rehländer (Volkswagen Stiftung), Prof. Stefan Ruß-Mohl (European Journali
v.l.: Dr. Ralf Bremer (Google Digital News Initiative); Simone Jost-Westendorf (LfM-Stiftung Vielfalt und Partizipation), Prof. Marlis Prinzing (Macromedia Hochschule Köln), Jens Rehländer (Volkswagen Stiftung), Prof. Stephan Ruß-Mohl (European Journalism Observatoty, Lugano) und Moderator Werner Lauff

Journalismus kostet. Zeit, Kraft und Geld. Journalismus will finanziert sein. Nach bisherigen Geschäftsmodellen bezahlen Medienunternehmen Journalistinnen und Journalisten durch Einnahmen aus Werbung und/oder Vertrieb, durch Gebühren oder Haushaltsbeiträge.

Dieses tradierte Geschäftsmodell ist das bei weitem vorherrschende. Doch Werbeeinbrüche und Publikumsverluste haben das einst gesicherte Standbein für Journalismus angeknackst. Es reicht nicht mehr für alle(s). Gerade die lokale Kommunikation oder aufwendige Rechercheprojekte geraten unter Druck. Journalistinnen und Journalisten suchen ebenso wie die Medienunternehmen nach alternativen Finanzierungsmodellen.

Und auch die Politik plant mit Blick auf die Zukunft der gesellschaftlichen Information und Meinungsbildung ergänzende Wege, Medienvielfalt und professionellen Journalismus zu stützen. Die Modelle sind vielfältig. Aber (wie)sind sie auch tragfähig? Darüber diskutierten die Experten beim diesjährigen IQ-Herbstforum.

Einen Tagungsbericht finden Sie hier.