Die Stiftung Vor Ort NRW

Mit dem Landesmediengesetz NRW, in Kraft getreten am 17. Juli 2014, hat der Landtag verschiedene Änderungen beschlossen. Eine zentrale Neuerung betrifft das Thema „Vielfalt und Partizipation“.

In § 88 heißt es dazu:

Die LfM hat „die Aufgabe, Vielfalt und Partizipation insbesondere im lokalen und regionalen Raum zu fördern. Sie soll den Transformationsprozess des lokalen und regionalen Journalismus in Nordrhein-Westfalen beobachten und analysieren. Auf dieser Basis sollen Handlungsempfehlungen für die Gewährleistung von lokalem und regionalem Journalismus in Nordrhein-Westfalen und Anreize für eine Berichterstattung über den lokalen und regionalen Raum in Nordrhein-Westfalen im Rundfunk und den vergleichbaren Telemedien entwickelt werden. Um der Konvergenz der Medien Rechnung zu tragen und die Einbeziehung der verschiedenen Akteure des lokalen und regionalen Journalismus zu ermöglichen, erfolgt die Wahrnehmung dieser Aufgabe durch eine Gesellschaft des Privatrechts, an der sich auch Dritte beteiligen können.“

Am 8. Juni 2015 wurde die Stiftung zunächst unter dem Namen „Stiftung Vielfalt und Partizipation gGmbH“ gegründet. Im Juni 2016 wurde sie mit ihrem neuen Namen „Vor Ort NRW. LfM-Stiftung für Lokaljournalismus gGmbH“ ins Handelsregister eingetragen. Sie ist eine 100 %-Tochter der LfM. Geschäftsführer sind Dr. Tobias Schmid (seit Januar 2017) und Simone Jost-Westendorf. Sitz der Gesellschaft ist im Hause der LfM in Düsseldorf.