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Archiv 2009
09.12.2009
Ein Netz für Kinder
Die 2. Kindermedienkonferenz der Bundeszentrale für politische Bildung tagte in Kleinmanchnow.
 Thomas Krüger, bpb-Präsident ©bpb
Was interessiert Kinder in den Medien? Wie können qualitativ hochwertige Medien für sie entwickelt werden?
Diese und viele andere Fragen diskutierten Experten aus Wissenschaft und Praxis auf der 2. Kindermedienkonferenz der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb),
die vom 2. bis 4. Dezember in Kleinmachnow bei Potsdam stattfand. Und räumten gleich mit dem Vorurteil auf,
dass alles möglichst bunt und leicht verdaulich sein müsse, um Kinder zu begeistern. Auch ernste Themen haben bei den jungen Mediennutzern durchaus eine Chance.
Es kommt nur darauf an, wie kompetent und kindgerecht sie aufbereitet sind.
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14.09.2009
Knastalltag jenseits von Haftromantik
Das Medienprojekt Podknast liefert die ungeschönte Wahrheit über das Leben hinter Gittern.
 Drehbuch aus dem Knast. ©Hennen
Schonungslos, möglichst realistisch und jederzeit im Internet abrufbar – das sind die Produktionen
von "Podknast". Das Projekt der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) in Zusammenarbeit mit dem Justizministerium NRW
hat im zweiten Jahr seines Bestehens sein Programm erweitert. Neben den Audiobeiträgen, den so genannten "Podcasts
aus dem Knast" (Podknast) werden nun auch Videoproduktionen gezeigt. Alle Beiträge werden von den jugendlichen
Gefangenen aus drei nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten selbst produziert und sind im Internet abrufbar.
Die jugendlichen Straftäter sollen sich mit den Konsequenzen ihrer Inhaftierung auseinandersetzen.
Podknast hat nichts mit Haftromantik zu tun und zeigt die
ungeschminkte Wahrheit über den Alltag hinter Gittern – auch und gerade denjenigen, die noch nie im Gefängnis waren.
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21.08.2009
Chancen, Risiken und Nebenwirkungen
Die Computerspielewelt blickt nach Köln, zur Gamescom 2009.
Köln ist in diesen Tagen zum ersten Mal das Mekka für interaktive Computerspieler aus aller Welt.
Vom 19. bis zum 23. August trifft die Games-Branche in der Köln Messe auf ihre Kundschaft. Mit 420 Ausstellern aus
mehr als dreißig Ländern ist die Gamescom Europas größte Messe für elektronische Spiele und interaktives digitales
Entertainment. An etwa 10.000 Spielestationen wird auf insgesamt 120.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche aktuelle
Software für Computer und Konsolen vorgestellt. Unter anderem präsentieren die Hersteller etwa hundert Spiele-Premieren.
Der Andrang ist riesig: Um besonders attraktive Neuheiten ausprobieren zu können, müssen Zuschauer manchmal bis zu eine
Stunde Wartezeit in Kauf nehmen. Aber das Thema Risiken und Nebenwirkungen spielt auf der Messe auch eine Rolle. funkfenster
online hat den Beipackzettel.
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22.04.2009
In den digitalen Fallen
Gegen die "Generationenkluft" – Wie Eltern Medienkompetenz lernen können
 Ein Elternabend der Initiative "Eltern+Medien" – Fox-Foto Uwe Völkner
"Wie lange soll ein Kind überhaupt online sein?": Solche grundsätzlichen Fragen hören die Medienpädagogen auf den Elternabenden
der Initiative "Eltern + Medien" der Landesanstalt für Medien NRW oft. Ob sozialer Rückzug oder sogar Isolation zu befürchten ist,
wenn die Kinder ständig online sind, wollen viele Eltern wissen. Für 2009 hat die Initiative bereits 460 Elternabende auf Anfrage
von Schulen in NRW fest gebucht. Mehrere Hundert weitere stehen auf einer Warteliste.
Ralf Siepmann hat zwei der Elternabende besucht.
Archiv 2008
25.11.2008
SMS ist keine Zauberei!
Im rheinischen Lohmar lernen Senioren
von Realschülern den Umgang mit Mobiltelefonen

Das Handyprojekt an der Realschule Lohmar. ©Hagen Wolff
Die Zensuren, die ältere Menschen den Herstellern
ihrer Mobiltelefone geben würden, sind schlecht. Zu kleine
Displays, winzige Tasten und das meiste, was ein Handy kann,
das braucht sowieso niemand. Niemand über dreißig,
müsste man wohl einschränkend sagen. Denn gerade
die jüngeren Mobiltelefonierer telefonieren selten mobil,
machen aber dafür alles andere, was man mit einem modernen
Handy so alles machen kann: filmen, fotografieren, spielen,
Botschaften senden und Musik hören. Dass Senioren davon
oft Lichtjahre entfernt sind, davon können sich Realschülerinnen
und Realschüler aus Lohmar überzeugen. In diesem
rechtsrheinischen Städtchen gibt es nämlich einen
Kurs, in dem sich verschiedene Generationen gemeinsam über
das technische Wunderding Handy beugen. In einem Projekt der
Realschule Lohmar profitieren Senioren von der Medienkompetenz
der Neunt- und Zehntklässler, die ihnen die Bedienung
von Handys näher bringen.
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12.08.2008
Funkstille handgemacht
"Vibelle" ist Internetfernsehen für Gehörlose - und mehr.
Der
Informationen aus klassischen Medien wie Hörfunk und Fernsehen sind für Gehörlose meistens unbrauchbar.
Gebärdensprache gehört in den Fernsehsendern zur absoluten Ausnahme. Der Informationsgehalt von
TV-Nachrichtensendungen ist für Nicht-Hörende äußerst gering. Und dabei bleibt besonders ein wichtiger
Bereich außen vor: die Arbeitswelt. Niemand erklärt Gehörlosen hier Begriffe wie "Hartz IV" oder Rentenreform.
Und auch Konflikte zwischen Gehörlosen und Hörenden, die im Job häufig auftreten, finden in den Informationssendungen
des Fernsehens keine für Gehörlose geeignete Berücksichtigung. "Vibelle", eine Internet-Plattform der RWTH Aachen,
setzt hier an und vermittelt Wissen aus dem Bereich Beruf für Gehörlose - aufbreitet wie in richtigen Fernsehsendungen.
Das Projekt ist einzigartig und wird von einem Team aus Gehörlosen und Hörenden bestritten.
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Archiv 2007
18.12.2007
Am Ball bleiben
Die LfM geht mit der "Initiative
Eltern und Medien" in die Schulen.
Vierzig
Millionen Menschen sind in Deutschland regelmäßig
online, ein großer Teil von ihnen sind Kinder und Jugendliche.
Die meisten von ihnen haben ein Handy, wissen das Internet
virtuos zu nutzen. Aber die Risiken, die der Umgang mit digitalen
Medien in sich birgt, sind oft unbekannt. Seit 2006 geht die Landesanstalt
für Medien NRW (LfM) dieses Problem direkt an. In Zusammenarbeit
mit dem Adolf Grimme Institut werden medienpädagogische
Referenten und Referentinnen qualifiziert, um in Schulen Eltern
und Lehrer zu informieren. Die Nachfrage nach den medienpädagogischen
Elternabenden war so groß, dass die Medienkommission
der LfM beschlossen hat, das Projekt "Initiative Eltern
und Medien" auch im Jahr 2008 fortzusetzen. funkfenster
online hat einen Elternabend in Köln-Holweide besucht.
Das Thema: "Gewalt im Chat".
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Siehe auch diesen Artikel
21.03.2007
Die Freunde in der Hosentasche
Ein Projekt der Universität
Erfurt befasst sich mit Mobiltelefonen und ihrem Einfluss
auf Kinder und Jugendliche.

© funfenster online
Klingeltöne,
Starclips und SMS, das sind die eher harmlosen Dinge, die
sich Kinder und Jugendliche auf ihre Handys laden. Aber es
finden sich auch Videos mit Gewalt und Pornografie auf den
Mobiltelefonen von nicht einmal Dreizehnjährigen. Jungen
sind da besonders anfällig, hat Iren Schulz, Medienwissenschaftlerin
von der Universität Erfurt, herausgefunden. Mit einem
Promotionsstipendium von der Thüringer Landesmedienanstalt
erforscht sie "Die Bedeutung des Mobiltelefons für
Jugendliche und ihre sozialen Beziehungen". funkfenster
online hat mit Iren Schulz über die bisherigen Ergebnisse
ihrer Arbeit gesprochen.
Das ganze Interview
Archiv 2006
Keine Veröffentlichungen
Archiv 2005
14.12.2005
Kein Biotop für Kinder
Visionen für Jugendmedienmacher
das versprach die Jugendmedienkonferenz der Bundeszentrale
für politische Bildung.
Eine
handfeste Wirtschaftsflaute, immer älter werdende Leserinnen
und Leser und der Siegeszug des Internet das ist der
Stoff, aus dem Medienkrisen gemacht sind. Dass neue und vor
allem junge Leser und Hörer her müssen, ist längst allen klar.
Doch die Frage ist: Wie? Wie begeistert man Jugendliche fürs
Zeitung lesen und Radio hören? Die Bundeszentrale für politische
Bildung hatte zur Jugendmedienkonferenz nach Bonn geladen,
um mit jungen und weniger jungen Medienmenschen nach Lösungen
zu suchen.
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Archiv 2004
17.12.2004
Kennst du das Kinderradio, Herr
Bundeskanzler?
Radijojo ist der erste und bislang einzige
Radiosender nur für Kinder - mit prominenten Gesprächspartnern.
Seit
langem diskutiert die ARD, ob sie sich für ein eigenes Hörfunkprogramm
nur für Kinder stark machen soll. Doch während fast jede Sendeanstalt
eine Kindersendung hat, fällt der letzte Schritt zum Hörfunk
nur für Kinder offensichtlich schwer. Den hat jetzt eine private
Initiative gewagt und ist im letzten Jahr mit "Radijojo"
an den Start gegangen. Mit viel Enthusiasmus aber nur wenigen
Frequenzen. funkfenster online stellt den Sender vor.
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26.08.2004
Lernen verbindet
Internationales Jugendmediencamp 2004
verhilft achtzig Jugendlichen zu Medienkompetenz.

Teilnehmer des Internationalen Jugendmediencamps 2004 |
Aus sechs Partnerstädten Münsters sind junge
Leute zusammengekommen, um mehr über Bürgermedien zu lernen.
In ihren Heimatstädten in Polen, Russland, Tunesien, Großbritannien,
Frankreich und Israel haben die deutschen Organisatoren für
die Teilnahme an dem Projekt geworben. Mit großem Erfolg:
In der Universitätsstadt Münster haben die Jugendlichen jetzt
ein zweiwöchiges Ausbildungscamp absolviert mit dem Ziel,
ihre Medienkompetenz zu verbessern.
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Archiv 2003
5.11.2003
"Sag Freddy oder stirb!"
Die Studie "Gewalt im Radio"
kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: Um Brutalität zu vermitteln,
braucht es keine Fernsehbilder. Das funktioniert auch im Hörfunk.
Worte können weh tun und besonders jüngere Radiohörer
in Angst und Schrecken versetzen. Wenn Moderatoren aggressiv
sind, überträgt sich das auf ihr junges Publikum, haben Medienpädagogen
herausgefunden. Auf der Jagd nach der Quote werfen manche
jugendorientierte Sender journalistische Grundsätze über Bord.
Das Ergebnis sind verstörte Kinder und Jugendliche, die sprachliche
Gewalt normal finden. Drei mitteldeutsche Landesmedienanstalten
fordern daher die Sender zu mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse
von Heranwachsenden auf.
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20.08.2003
"Hallo Krieg"
In der Dokuserie des "Medienprojekts
Wuppertal" geben Jugendliche dem Krieg im Irak ein Gesicht.

Alina vom Medienprojekt Wuppertal
filmt einen Panzer in Bagdad. |
Vor, während und nach dem Krieg drehten junge
Filmemacher aus Deutschland, den USA und dem Irak Videos über
ihre Sicht auf die Kämpfe im Irak. Heraus kam ein Film über
einen Krieg, der nicht nur in den Nachrichtensendungen stattfand,
sondern ganz konkrete Auswirkungen auf ganz konkrete Menschen
hatte. Den Abschluss fand das Projekt mit einer Reportagereise
nach Bagdad, an der drei junge Frauen aus dem Projekt teilnahmen
- eine Reise voller Tatendrang, aber auch voller Gefahren.
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Archiv 2002
19.12.2002
Medienpädagogik in Parallelwelten
Fachleute aus NRW zu Besuch im russischen
Nishni Nowgorod wo Medienpädagogik zum Luxus wird,
wenn es am Nötigsten fehlt.
Das Zimmermädchen im "Hotel der Akademie"
verdient im Monat umgerechnet 33 Euro. Ein Lehrer in der Provinz
40 Euro. In der Stadt florieren Bauernmärkte. Rentnerinnen
bieten Äpfel und Stockfisch feil. Die Geschäfte scheinen nicht
gut zu gehen, denn die alten Frauen verbringen trotz Schneeregens
ganze Tage hinter ihren Sperrholzkisten, auf denen die Ware
ausliegt. Und die Medien, die zeigen genau diesen harten Alltag.
Den Bürgern in Nishni
Nowgorod täte vieles gut. Ob Medienpädagogik zu den vordringlichsten
Bedürfnissen gehört, ist fraglich. Aber gelernt haben sie
trotzdem viel übereinander, die Pädagogen aus Nordrhein-Westfalen
und die Russen.
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Archiv 2001
06.12.2001
Internet-ABC
Ein neue Plattform soll Kindern und Eltern
beim sicheren Surfen helfen
Das Internet bietet grenzenlose Chancen, aber
auch viele Gefahren vor allem für Kinder. Eltern, die
diesen Gefahren begegnen wollen, müssen sich bislang mit wenig
zufrieden geben. Angebote zur Förderung von Internetkompetenz
sind rar. Das soll ab 6. Dezember anders werden. Mit dem "Internet-ABC"
tun sich drei große Institutionen zu einer gemeinsamen Plattform
zusammen. Ein Interview mit dem Projektleiter Dr. Marcel Machill.
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23.04.2001
Medien gemeinsam
Interview mit Wolfgang Burkhardt, Projektleiter der LfR-Studie
"Förderung kindlicher Medienkompetenz durch die Eltern"
Medienpädagogische Beratungsangebote für Eltern gibt es zuhauf
- doch sie werden kaum in Anspruch genommen. Woran das liegt und wie Abhilfe
geschaffen werden kann, erklärt Wolfgang Burkhardt, Leiter der Rheinbacher "fokos
Forschungsgruppe Kommunikation und Soziales".
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Programmberatung für Eltern
Der neue "FLIMMO" , das Heft für Eltern und
Kinder mit dem Fernsehprogramm von Februar bis Mai 2001, ist ab sofort erhältlich.
Was sollte mein Kind im Fernsehen anschauen? Welche Sendungen
sind nicht empfehlenswert? Antworten auf diese Fragen finden Eltern in der neuen
Ausgabe des FLIMMO. Das Programmheft für den Zeitraum Februar bis Mai 2001
ist ab sofort erhältlich. Aufgeführt sind alle Sendungen, die regelmäßig
(mindestens einmal im Monat) in den Programmen ARD, ZDF, RTL, SAT.1, Pro Sieben,
RTL2, Kabel 1 und SUPER RTL ausgestrahlt werden. Für die Sendungen vom
KINDERKANAL gibt es eine eigene Seite.
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Radio und Schule
Medienkompetenz durch Mitmachen
Wie funktioniert Radio? Und wie lässt sich die Funktionsweise
dieses Mediums vermitteln? Antworten auf diese Fragen gab es bei der ersten
bundesweiten Tagung "Radio und Schule" Ende November in Düsseldorf.
Mehr als hundert TeilnehmerInnen waren im Medienzentrum Rheinland in Düsseldorf
zusammengekommen, um sich über Radioarbeit an Schulen zu informieren. Eingeladen
hatten die Landesanstalt für Rundfunk NRW (LfR), das Bildungszentrum Bürgermedien
(BZBM) in Ludwigshafen sowie das Medienzentrum Rheinland.
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