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NRW Hörfunk


Archiv 2009


Keine Veröffentlichungen


Archiv 2008


01.10.2008
Poesie im Lokalfunk
Der 17. LfM-Hörfunkpreis würdigt Ausgefallenes und Gewagtes im nordrhein-westfälischen Privatradio.

Gewinner des LfM-Hörfunkpreises 2008
Preisträger 2008 © Fox-Foto Uwe Völkner

Herausragende journalistische Leistungen werden belohnt. Im NRW-Lokalfunk in diesem Jahr zum 17. Mal. Ausgezeichnet wurden Beiträge von fest angestellten und freien Journalistinnen und Journalisten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bereich Werbung. Neun mal wurde der Vollpreis, zwei Mal ein Anerkennungspreis vergeben. In der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf ging es fast zu wie bei den Academy Awards in Los Angeles: Spannung bis zu letzten Sekunde. Und die preisgekrönten Beiträge konnten sich sehen und hören lassen.
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14.03.2008
Live aus der Berliner Käseglocke
radio NRW hat in der Hauptstadt ein eigenes Korrespondentenbüro eröffnet.

Heidi Renz
Heidi Renz leitet das neue Berliner Studio von radio NRW © radio NRW

Wenn in Bochum das Nokia-Werk schließen will, ist das eindeutig ein Thema für die NRW-Berichterstattung? Mitnichten. Auch in Berlin rührt sich einiges, wenn in Bochum zu Tausenden die Arbeitsplätze verloren gehen. Und was der Bundestagsabgeordnete aus der Ruhrgebietsstadt dazu zu sagen hat, ist allemal interessant. Um NRW besser in Berlin spiegeln und Berliner Themen NRW-gerechter aufarbeiten zu können, leistet sich radio NRW seit vier Wochen ein eigenes Korrespondentenbüro mit Studio in der Bundeshauptstadt. Heidi Renz ist die Leiterin dieser Berliner Dependance des Mantelprogramms aus Oberhausen. 45 Lokalradios in Nordrhein-Westfalen sollen künftig von der radio NRW-Präsenz in der Metropole an der Spree profitieren.
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Archiv 2007


29.06.2007
Das Campusradio-Küken
Das Hochschulradio Aachen feiert seinen ersten Geburtstag.

Logo - Hochschulradio Aachen"Aachen ist anders" - Das ist einer der Slogans, mit denen das Aachener Stadtmarketing Touristen und Firmen von einem Besuch im westlichsten Zipfel von Nordrhein-Westfalen überzeugen will. Dass dieser Slogan mehr als eine Phrase ist, weiß das Hochschulradio Aachen mittlerweile. Streng genommen dürfte es den Sender überhaupt nicht geben: In der Phase der Frequenzsuche wurde mehr als einmal aus berufenem Munde vorausgesagt, dass es unmöglich sei, im zugewucherten Aachener Frequenz-Dschungel eine Nische für ein Hochschulradio zu finden. Drei private Sender tummeln sich am Himmel über der Stadt, dazu kommen die üblichen Verdächtigen in Gestalt der öffentlich-rechtlichen Sender. Und doch gibt es ihn, den Sender mit dem unprätentiösen Namen "Hochschulradio Aachen". Philipp Kageneck, einer der Mitarbeiter der ersten Stunde, hat für funkfenster online eine kleine Liebeserklärung an "seinen" Sender geschrieben.
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31.05.2007
Gegen den Wind
Radio 91.2 in Dortmund macht durch investigativen Journalismus von sich reden.

ZeitungsausrissDer Lokalfunk gilt in der öffentlichen Wahrnehmung nicht gerade als Gralshüter journalistischer Qualität. Dass dies ungerecht ist, beweist dieser Tage einmal mehr das Dortmunder Lokalradio 91.2. Mit seinen Recherchen sorgte Redakteur Dirk Planert für Wirbel in der Stadt an der Emscher. Vom "kleinen Watergate von Dortmund" schrieb gar die taz und sprach vom "größten Scoop in der Geschichte" von Radio 91.2. Der Radioreporter Planert hatte durch akribische Recherchearbeit die Hintergründe einer Unterschlagungsaffäre im Dortmunder Rathaus aufgedeckt. Polizei und Staatsanwaltschaft freuen sich über zusätzliches Beweismaterial.
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Siehe auch diesen Artikel

 


Archiv 2006


27.09.2006
Von Grenzgängern und Garderobieren
Der 15. Hörfunkpreis der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) wurde in Düsseldorf verliehen.

Foto - Die Preisträgerinnen und Preisträger des 15. LfM-Hörfunkpreises
Die Preisträgerinnen und Preisträger des 15. LfM-Hörfunkpreises - © FOX Fotoagentur

Für Journalistinnen und Journalisten aus dem lokalen Hörfunk in Nordrhein-Westfalen ist er seit 15 Jahren eine besondere Auszeichnung - der LfM-Hörfunkpreis. Am 22. September war es wieder soweit, die Medienanstalt des Landes hatte diesmal nach Düsseldorf in die Turbinenhalle der Stadthalle geladen, um freie und festangestellte Programmmitarbeiter aus den Bereichen Hörfunk und Werbung für herausragende Arbeit zu belohnen. Heraus kam ein festlicher Abend mit vielen gerührten Gesichtern, mit guter Musik und Stimmung.
Die Reportage

 

27.07.2006
Mitten im Leben
Das Kölner domradio hofft auf bundesweite UKW-Ausstrahlung.

Logo - DomradioIm siebten Jahr sendet das domradio mittlerweile aus Köln - und schon lange nicht mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Während bei einer Fachtagung in Rom die Medienexperten jüngst einen bundesweiten katholischen Sender forderten, hat das Domradio Fakten geschaffen. Der Sender ist längst in ganz Deutschland zu empfangen. Nur eben nicht per UKW, sondern über Kabel, Satellit und im Internet. Auf UKW-Frequenzen hoffte das domradio bislang vergeblich. Und dabei ist die terrestrische Ausstrahlung von Radiosendern per Ultrakurzwelle nach Meinung des Chefredakteurs Ingo Brüggenjürgen auch in der heutigen digitalen Medienwelt keineswegs überholt. Entsprechende Frequenzen sind ein begehrtes Gut. "Mir kann keiner erzählen, dass es zu wenig Frequenzen gibt", kritisierte Brüggenjürgen im Gespräch mit funkfenster online.
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01.06.2006
WM zu Gast in NRW
Austragungsort oder nicht – nordrhein-westfälische Städte und ihre Lokalradiosender sind gerüstet für die Fußball-WM (Teil 2).

Logo Fifa Radio KölnWenn am 9. Juni der Schiedsrichter das Eröffnungsspiel in München anpfeift, wird es vier Wochen lang nur noch ein Thema geben: Fußball-WM. Auch die Lokalradios in NRW werden sich ausgiebig der Weltmeisterschaft widmen, egal, ob sie in einer WM-Stadt senden oder nicht. funkfenster online hat zwei Städte besucht, die direkt oder indirekt etwas mit der WM zu tun haben: Köln und Münster. Köln als Austragungsort von Weltmeisterschaftsspielen und künftiger Zweitligist, und den Nichtaustragungsort Münster - mit den Preußen gerade in die vierte Liga abgestiegen. In beiden Städten läuft die Vorberichterstattung auf die Fußball-Weltmeisterschaft in den Lokalradiostationen Antenne Münster und Radio Köln bereits auf Hochtouren.
[ Der ganze Artikel ]
Siehe auch Teil 1 zum Thema "Die Lokalradios in NRW und die WM"

 

16.05.2006
Eine Frage der Ehre
Die Fußball-WM 2006 in Deutschland – auch für die Lokalradios in Nordrhein-Westfalen ein ganz großes Thema.

Foto - Stadion Dortmund
Stadion Dortmund
(c) dpa picture-alliance
Der Countdown bis zum Anstoß läuft. Wenn am 9. Juni in München das erste Spiel der Fußball WM angepfiffen wird, sind auch die Hörerinnen und Hörer der 46 Lokalsender in Nordrhein-Westfalen mit dabei. Um die Aufgabe "Weltmeisterschaft" bewältigen zu können, haben sich radio NRW und die NRW-Lokalradiosender mit anderen privaten Hörfunksendern in Deutschland zusammen getan. Und nicht nur für die Spiele in den Stadien in Köln, Dortmund und Gelsenkirchen. In den Lokalsendern in NRW wird es Berichte und Reportage über sämtliche Spiele der Weltmeisterschaft 2006 geben.
[ Der ganze Artikel ]

 

02.02.2006
Berichte aus der Nebenwelt

Der 14. LfM-Hörfunkpreis – eine Auszeichnung für Journalistinnen und Journalisten, die Herausragendes im NRW-Lokalfunk geleistet haben. Dass Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen nicht vor schwierigen Themen zurückschreckt, zeigten die Radio-Wuppertal-Reportagen über einen Swingerclub und die Spots, die bei Antenne Unna entstanden und Jugendliche vor dem Abstieg in die Kriminalität bewahren sollen. funkfenster online hat stellvertretend für alle Preisträger mit Sabrina Heuer und Elmar Thyen gesprochen.
[ Der ganze Artikel ]

 


Archiv 2005


28.11.2005
Eine Stimme im Schneetreiben
Lokalradio pur – die privaten Hörfunkstationen im Katastrophengebiet Münsterland zeigten am Wochenende, was sie können.

Foto - Katastrophenradio
Schneechaos im Münsterland.

Das Telefon schweigt, die Heizung kühlt aus und der Fernseher gibt keinen Ton von sich – das ist die Zeit zum Radiohören. Zumal wenn sich vor der Haustür auch noch die Schneeberge türmen und der Kontakt zur Außenwelt nur über das immer leerer werdende Handy funktioniert. Radio RST und Radio WMW haben in den letzten drei Tagen gezeigt, was guter Lokalfunk leisten kann. Mit halbstündlichen Nachrichten, Reportagen aus dem Katastrophengebiet und Live-Schaltungen in die Leitstellen und zu Übertragungswagen hielten sie ihre Hörerinnen und Hören das ganze Wochenende auf dem Laufenden – zumindest diejenigen, die noch ein batteriebetriebenes Gerät haben.
[ Der ganze Artikel ]

 


28.11.2005
Ein bisschen wie Oscar
Die Lokalfunkbranche feierte die Vergabe der LfM-Hörfunkpreise.

Foto - Hörfunkpreisverleihung
Der 14. LfM Hörfunkpreis wurde in der Dortmunder Phoenix Halle verliehen.
© FOX – Fotoagentur

In Dortmund wurde am 25. November der LfM-Hörfunkpreis vergeben. Zum vierzehnten Mal zeichnete eine Experten-Jury hervorragende Leistungen privatwirtschaftlicher Hörfunkstationen in Nordrhein-Westfalen aus. Die Verleihung wurde zur kleinen Gala und zum Beweis dafür, wie kreativ und vielfältig die Radiolandschaft in Nordrhein-Westfalen ist. „Die Redaktionen legen wieder mehr Wert auf Hintergrundrecherche“, konstatiert Inge Seibel-Müller, die Vorsitzende der Hörfunkpreis-Jury.
[ Der ganze Artikel ]

 

22.06.2005
Konsensmodell
- Ein Gespräch mit Franz-H. Loddenkemper

Radio WAF, der Lokalsender im Kreis Warendorf, konnte seine Einschaltquote deutlich verbessern. Im landesweiten Quotenvergleich mit den anderen Lokalsendern lag Radio WAF zum ersten Mal auf Platz drei.

Radio WAFDie E.M.A. 2005/I hat es deutlich gemacht: Radio WAF erreichte mit 38,3 Prozent in der Kategorie "Hörer gestern" die höchste Einschaltquote seit Bestehen des Senders. Auch der Marktanteil stieg innerhalb eines Jahres von 27,9 auf 35,5 Prozent. Dabei hat der Sender schwere Zeiten hinter sich. Ende der 90er Jahre, als der WDR das Programm EinsLive startete, sackte die Quote bei Radio WAF in den Keller. Dazu kamen personelle Probleme. Betriebsgesellschaft und Veranstaltergemeinschaft war schnell klar, dass ein Ausweg aus der Krise nur zusammen zu finden ist. Über das Konsensmodell von Radio WAF sprach funkfenster online mit Franz-Herbert Loddenkemper, dem Vorsitzenden der Veranstaltergemeinschaft.
[ Das Interview ]

 

01.02.2005
Hauptsache parteiisch
Per Internet erreicht das BVB Netradio, der Haussender von Borussia Dortmund, Zehntausende Fans.

Foto - Borussia Dortmund
© Borussia Dortmund

Wenn Boris Rupert "TOOOOOR" ins Mikrofon brüllt, fühlt man sich ins Jahr 1954 versetzt. Doch hier geht es nicht um ein Weltmeisterschaftsfinale, in dem Deutschland in Führung geht, sondern um ein ganz normales Bundesliga-Spiel, das Boris Rupert kommentiert – für das Netradio von Borussia Dortmund. Die ideale Lösung für alle, die nicht mehr jeden Samstag mit Schal und Tröte ins Stadion pilgern können. Denn Fußballfans sind treu, die Liebe zu ihrem Verein lässt die meisten ihr Leben lang nicht los, auch dann nicht, wenn sie Stadt oder Land längst verlassen haben. So kleben BVB-Begeisterte von Tokio bis New York an den PC-Lautsprechern, wenn, wie letzten Samstag, Dortmund gegen Mönchengladbach spielt. Und dass der Kommentator wie immer streng parteiisch und voreingenommen ist, versteht sich von selbst.
[ Die Reportage ]

 

27.01.2005
Radiomanager
Führungskräfte der besonderen Art produziert die private Fachhochschule BiTS in Iserlohn. Nach vier Jahren kann man die Akademie als Medienmanager verlassen.

BiTS LogoOhne Praxiserfahrung geht heute in der Ausbildung für akademische Berufe nicht mehr viel. Wer in Iserlohn an der "Business und Information Technology School (BiTS)" einen Abschluss machen will, bekommt eine besonders große Portion davon. Mit Unterstützung des Lokalsenders Radio MK lernen die Studierenden im Fachbereich Medienmanagement hier zum Beispiel, wie man einen Hörfunksender leitet - und wie man Hörfunk macht. Ein harter Job, denn das Mikrofon bleibt auch einem BiTS-Studenten nicht erspart.
[ Der ganze Artikel ]

 


Archiv 2004


08.12.2004
Luftsprünge
Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) zeichnet Journalistinnen und Journalisten aus dem nordrhein-westfälischen Privatfunk mit dem LfM-Hörfunkpreis aus.

Foto - Hörfunkpreis 2004

Zum dreizehnten Mal urteilte die Jury: Hervorragend! Sieben Journalistinnen und Journalisten aus den Privatsendern in Nordrhein-Westfalen erhielten in diesem Jahr den Vollpreis für herausragende Leistungen. Die LfM hat die Preise am 26. November in der Phönix Halle in Dortmund verliehen. Dass Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen längst den Kinderschuhen entwachsen ist, hat sich herumgesprochen. Aber dass der Privatfunk in NRW auch in die Luft gehen kann und zudem unbekannten Persönlichkeiten und verkannten Erfindern auf den Leib rückt, das hielt die LfM für besonders preiswürdig. Sylvia Freitag (Radio Hochstift) und Andreas Struppe (radio NRW), zwei der Preisträger, erzählen in funkfenster online stellvertretend für die vielen anderen von ihrer Arbeit.
[ Die Interviews mit Sylvia Freitag und Andreas Struppe ]
[ Die Beiträge als Audio-Files ]
[ Die Liste der Preisträger und Preisträgerinnen ]

 

24.05.2004
Die Macht der Zahlen
In der nordrhein-westfälischen Privatfunkszene gilt er als einflussreicher Mann, dabei ist sein Job zunächst einmal sehr unspektakulär: Michael Spohrer misst die Reichweiten der Lokalsender im Land. Und er zieht Schlüsse daraus.

Michael Spohrer
Michael Spohrer

Die E.M.A. NRW - immer wenn die neuen Zahlen zu Hörern und Reichweiten kommen, dann geht ein Raunen durchs Land, vor allem in den Chefredakteurbüros der Lokalradios. Hat mein Sender mehr, oder etwa weniger? Und woran hat es gelegen? Fragen auf diese Antworten gibt Michael Spohrer, seit Anfang letzten Jahres in neuer Position. Seine Firma MS Medienbüro mit Sitz in Köln macht die Reichweitenforschung für die "Arbeitsgemeinschaft Lokale Reichweite in NRW", also für radio NRW und die 45 Lokalsender in Nordrhein-Westfalen.
[ Das Interview ]

 

22.04.2004
Vereinzelt Sonnenschein
radio NRW sendet täglich aus Oberhausen. Aus dem Alltag von 1,5 Millionen Hörern in Nordrhein-Westfalen ist das Hörfunkprogramm nicht mehr wegzudenken. Aber radio NRW sendet sozusagen "under cover".

Logo Radio NRWVor vierzehn Jahren ging das Programm zum ersten Mal auf Sendung. Die Stimmen von radio NRW kennen viele Menschen in Nordrhein-Westfalen. Zu hören sind sie zum Beispiel bei Radio Bonn/Rhein-Sieg, Radio Kiepenkerl und in den 43 weiteren Lokalssendern des Landes. Aber der Sender, der ist den meisten Radiohörern zwischen Rhein und Ruhr kein Begriff.
[ Der ganze Artikel ]

 

19.03.2004 
Erfolg für NRW-Lokalradios
Die Lokalradios haben bei der jüngsten E.M.A. NRW besonders gut abgeschnitten. Die meisten Sender können ein Plus bei der Reichweite verbuchen.

An der Spitze der Reichweitengewinner liegen "Radio Köln 107,1" und "Radio Essen" mit einem Zuwachs von 10,2 Prozent und 10,1 Prozent im Vergleich zum März 2003. Dies zeigt die E.M.A. NRW 2004, in dessen Rahmen in NRW 26.397 Personen befragt wurden. Die E.M.A. wird von der Arbeitsgemeinschaft "Lokale Reichweitenuntersuchung in Nordrhein-Westfalen" in Auftrag gegeben.
[ Der ganze Artikel ]

 

08.03.2004
Geben und Nehmen

Logo - c.t.96.9 BochumZwei Sender in einem Sendegebiet - in NRW ist das normal. Der WDR ist schließlich überall da zu hören, wo es auch den Lokalfunk gibt. An die starke öffentlich-rechtliche Konkurrenz ist man also gewöhnt. Aber wenn ein Studentenprogramm dazwischenfunkt, ist es mit der Gelassenheit schnell vorbei. Wie in Bochum.

In der Ruhrgebietsstadt leben der Campussender "c.t. – das Radio" und die Lokalstation "Radio 98,5" seit sieben Jahren miteinander. Oder nebeneinander her, je nachdem wie man es sehen möchte. Auf Presseterminen erscheinen nicht selten Vertreter beider Sender, doch geredet wird wenig, und wenn, dann nur das Nötigste. Doch das muss nicht so bleiben, findet Helena Kischka von "c.t. - das Radio" und macht einen Vorstoß zur Güte. Sie beschreibt, wie sie die Situation in Bochum sieht und wie sie ihrer Meinung nach entschärft werden könnte. Und auch Andrea Donat, Chefredakteurin von "Radio 98,5", hat eine Meinung zur Hörfunksituation in Bochum.

 


Archiv 2003


21.11.2003
Journalistische Inseln
Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) zeichnet Journalistinnen und Journalisten aus dem nordrhein-westfälischen Lokalfunk mit dem LfM-Hörfunkpreis aus.

Foto - Skulptur Hörfunkpreis

Zum zwölften Mal urteilt die LfM: Hervorragend! Engagement im Lokalfunk muss belohnt werden. Die Medienanstalt hat dies am 21. November im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Zeche Zollern in Dortmund getan. Dass Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen längst den Kinderschuhe entwachsen ist, hat sich herumgesprochen. Aber dass im Lokalfunk in NRW auch investigativ recherchiert wird und die Kreisgrenzen längst nicht das Ende des Themenspektrums eines Lokalsenders markieren, hält die LfM für besonders preiswürdig. Dirk Planert (Radio 91.2) und Frank Köhler (Radio MK), zwei der Preisträger, erzählen in funkfenster online stellvertretend für die vielen anderen von ihrer Arbeit.

 

21.10.2003
Der Mensch am Mikro
Mit dem Moderator aus der Radiokrise: Der 3. Dortmunder Medien-Dialog

Deutsche Hörfunkakademie - Bitte Ruhe

Katerstimmung nach 15 Jahren Privatradio. Immer mehr Sender buhlen mit dem immer Gleichen um die Gunst der Hörer. In Konkurrenz um Quote und Marktanteil ist das einst Innovative durch permanente Nachahmung und Wiederholung platt geschliffen. Marketing, Music und Morningshow ist ausgereizt. Wie aus der Krise rauskommen? Mit dem vierten M, dem Mensch vor dem Mikrofon. Auf dem dritten Dortmunder-Medien-Dialog diskutierten Programmmacher, Moderatoren und Berater über die Rolledes Moderators, der dem Radio wieder die Seele zurückgeben soll.
[ Der ganze Artikel ]

[ siehe auch diesen Artikel ]

 

30.04.2003
Bürgerfunk im Umbruch
Mit dem Rücken an der Wand - die Bürgermedien in Nordrhein-Westfalen auf der Suche nach neuen Perspektiven

Foto - Dialog BürgermedienSpätestens seit der Novellierung des Landesmediengesetzes NRW ist Bewegung in die Bürgerfunkszene gekommen. Es gilt, neue Herausforderungen zu meistern. Der "Dialog Bürgermedien", veranstaltet von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), sollte dafür eine Plattform bieten.
[ Mehr ]

 


Pinar Atalay moderiert die Frühsendung bei Radio Antenne Münster.
13.02.2003
Pinchen rockt das Münsterland
Die 24-jährige Pinar Atalay moderiert bei Radio Antenne Münster die Morgensendung - ein Temperamentsbündel mit Hang zur bedingungslosen Ehrlichkeit, bescheinigen ihr die Kollegen.

Der Tag beginnt für Pinar um 4:15 Uhr. Kein Problem, sagt die junge, türkischstämmige Moderatorin. Spätestens bei der ersten Höreraktion ist sie hellwach. Seitdem Pinar Atalay vor dem Mirko sitzt, weht ein frischer Wind durch das katholische Münsterland.
[ Das Porträt ]

 


Archiv 2002


22.11.2002
Lokal und investigativ
Die Landesanstalt für Medien NRW zeichnet Lokalfunkmitarbeiterinnen und -mitarbeiter mit dem LfM-Hörfunkpreis aus

Zum elften Mal belohnt die LfM herausragende Arbeiten im nordrhein-westfälischen Lokalfunk. Auch diesmal zeigen die Arbeiten der ausgezeichneten Journalisten, dass es sich beim Hörfunk in NRW keineswegs nur um Kaninchenzüchter und Schützenfeste handelt. Stil, Methode und Themen können sich sehen lassen – auch im Vergleich zu überregionalem Journalismus. Zwei Preisträger stehen funkfenster online Rede und Antwort.

 

16.10.2002
Ausgezeichnet
Campus-Hörfunkpreise für Hochschulradios - die LfM belohnt zum ersten Mal Studierende für ihre ehrenamtliche Radioarbeit.

In Nordrhein-Westfalen senden inzwischen sechs Campus-Radios auf einer eigenen Frequenz. Weitere Initiativen stehen in den Startlöchern, um ein tägliches Programm aus der Hochschule auszustrahlen. Ein Medium wird erwachsen – eine Reportage vom Campus-Radiotag der LfM.
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01.06.2002
Es muss nicht immer Bednarz sein
Radio Wuppertal mischt die lokale Politszene auf

Dass es mit der Kunst der Recherche in Deutschland nicht weit her ist, wird regelmäßig auf Journalistenveranstaltungen beklagt. Wenn gefragt wird: "Wo sind sie denn, die investigativen Kollegen?", dann fällt den meisten nur Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung ein oder prominente Redaktionen wie die des "Spiegel" oder des WDR-Magazins "Monitor". Dabei beweist ein Lokalradio aus NRW, dass es nicht viel Geld und keine großen Namen braucht, um guten Journalismus zu betreiben.
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22.04.2002
"Von führenden Kardinälen empfohlen"
Das Domradio aus Köln ist mehr als ein Verkündigungssender

Der Dom gehört zu Köln wie Klüngel und Karneval. In zunehmend "unchristlichen" Zeiten ist er eher Touristenattraktion denn Glaubenssymbol. Doch das könnte sich ändern – zumindest, wenn es nach den Machern des Domradios geht. Denn die christliche Botschaft wird nun auch über Radiowellen an die Hörer gebracht. Natürlich nicht aus dem Gotteshaus selbst, sondern aus den Räumen des so genannten Domforums. Und auch nicht als Zwangsbeglückung, sondern als Teil eines unterhaltsamem Vollprogrammes.
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Jetzt geht’s los...
Das Digitale Radio soll so bekannt werden wie UKW.

Der technische Zukunftsstandard "Digital Audio Broadcasting" wird bis spätestens 2015 die analoge Übertragungstechnik ablösen. Doch bis dahin ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, denn bislang ist das Interesse bei Publikum und Verkäufern gering. Mit einer Marketing-Offensive versucht nun Digital Radio West, eine Firma der Deutsche Telekom, WDR, Deutschlandradio und LfR, den Handel für die neue Technik zu begeistern.
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17.01.2002
Vorreiter Radio Essen

Radioprogramm und Internetangebot werden mit einem neuen Redaktionssystem stärker aufeinander abgestimmt. Damit wird nicht nur der Arbeitsalltag erleichtert, es sollen auch Synergieeffekte zwischen den Lokalstationen an der Ruhr auf dem Gebiet des Internet entstehen. Ministerpräsident Wolfgang Clement ließ sich das neue Konzept präsentieren.
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Archiv 2001


Kölncampus

06.12.2001
Selbstfahrer auf 100 Megahertz
Der Studentensender Kölncampus will sich mit Unithemen und Radioexperimenten profilieren.

Auf 100,0 Megahertz wird ab Januar 2002 das neue Programm von "Kölncampus" im Kölner Stadtgebiet zu hören sein. Mit der neuen, eigenen Frequenz will sich der Sender, den es bislang nur einmal im Monat zu hören gab, als Alternative zu anderen Programmen in Köln etablieren. Hierarchien und Honorare sind den Mitarbeitern fremd - dafür bietet der Sender ein gutes Sprungbrett für eine Hörfunkkarriere nach der Hochschule.
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Die Preisträger 2001
Die Preisträger 2001

23.11.2001
Ausgezeichnetes Lokalradio
Herausragende journalistische Leistungen im nordrhein-westfälischen Privatfunk prämiert die Landesanstalt für Rundfunk NRW (LfR) mit dem Hörfunkpreis.

Insgesamt wurden 15 Preise vergeben. Zum 10jährigen Jubiläum des LfR-Hörfunkpreises am 23. November erhielten die Preisträger eine neue Skulptur. Sie trägt den Titel "Hören"; gestaltet hat sie die koreanische Künstlerin Jongsuk Yoon. Im Rahmen eines gemeinsam von der Landesanstalt für Rundfunk NRW und der Kunstakademie Düsseldorf durchgeführten Förderwettbewerbs hatte eine Jury diese Skulptur ausgewählt. Stellvertretend für alle Preisträger hat die Redaktion funkfenster online mit Anne Witthüser und Thorsten Wagner, zwei der ausgezeichneten Journalisten, gesprochen.

[ Die Interviews ]

[ Die vollständige Liste der Preise und Preisträger ]

 

09.08.2001
"Die sind heiß auf uns"
Konzertierte Aktion: Fünf NRW-Campusradios kooperieren in Sachen Musik

Die Unisender aus Bochum, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf und Münster haben sich zusammengeschlossen, um für die Musikindustrie attraktiver zu sein. Seit November 2000 arbeiten die Musikredaktionen der Sender intensiver zusammen, um von der Musikindustrie ernst genommen zu werden. "Als einzelner kleiner Unisender ist man nicht viel Wert," hat Diana Pilger, die Chefin des Bielefelder Programms "Hertz 87,9" festgestellt. Das soll jetzt anders werden.
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17.07.2001
Ein Stadtteil macht Programm
Antenne Bethel sendet Hörfunk für Behinderte und Nichtbehinderte in Bielefeld – seit November 2000

Der Sender im Bielefelder Stadtteil Gadderbaum ist der kleinste Radiosender mit Lizenz in Nordrhein-Westfalen – aber nicht nur deshalb etwas ganz Besonderes: Das Programm, das hier entsteht, wird von Behinderten und Nichtbehinderten gemacht. Täglich eine Stunde gibt es Informationen rund um die v. Bodelschwinghschen Anstalten – der größten diakonischen Einrichtung in Europa. Interview mit Michael Veldkamp von Antenne Bethel.
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30.05.2001
Über den Tellerrand
Antenne Düsseldorf macht Quote mit Information und Unterhaltung

Bei der letzten Elektronischen Medienanalyse E.M.A. wurde es offenbar: Elf nordrhein-westfälische Lokalradios konnten ihre Reichweiten wesentlich verbessern. Spitzenreiter beim aktuellen Reichweitenzuwachs ist Antenne Düsseldorf mit 10,4 Prozentpunkten. An einem durchschnittlichen Werktag schalten 37 Prozent der Hörer im Verbreitungsgebiet das Programm ein. Interview mit Detlef Noormann, Chefredakteur von Antenne Düsseldorf.
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04.05.2001
Kein Radio Flachfunk

Lokalfunk in NRW - ein Medium, das den Bürger direkt einbezieht. Ein Bericht vom Lokalfunk-Workshop der IG Medien NRW im Fortbildungszentrum Hörste.
Viele Journalisten besuchten die Veranstaltung, um sich auf ihre Arbeit als Mitglieder in den Veranstaltergemeinschaften vorzubereiten. Der zweitägige Workshop entwickelte sich zur spannenden Diskussionsveranstaltung, wobei das Gespräch um die Kernfrage kreiste: Haben sich die Veranstaltergemeinschaften der 44 Lokalfunkstationen zu ebenbürtigen Partnern der Betriebsgesellschaften entwickelt oder sind sie zu müden und einflusslosen Schwadronierclubs verkommen? Die Diskussion zeigte: Es gibt große Mitwirkungsmöglichkeiten, aber man muss sie couragiert und mit persönlichem Einsatz nutzen. Die Grundvoraussetzung: Kompetenz entwickeln.

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Neue CD: NRW-Unifunker in den USA
"Campus Radio-Sommerakademie" in Kalifornien

"Bitte Ruhe, Aufnahme" hieß es im letzten Sommer für Studenten nordrhein-westfälischer Hochschulen in einem Campusradiostudio in den USA. Sie nahmen an der Sommerakademie teil, die die LfR gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung NRW ins Leben gerufen hat.
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Radio mit Leidenschaft
Zwei Preisträger des diesjährigen LfR-Hörfunkpreises stellen sich vor

Benjamin Rotzler von der Westmünsterland-Welle (Kreis Borken) hat gemeinsam mit Edgar Rabe den Vollpreis in der Kategorie "Kommunale Berichterstattung" für den Beitrag "Explosionskatastrophe von Enschede" bekommen.
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