www.elternundmedien.de
www.medienkompetenzportal-nrw.de
 

Allgemeines zum digitalen Fernsehen

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was steckt hinter dem Begriff DVBT?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Digital Video Broadcasting“ und bedeutet nichts anderes als die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen.


Abb.: DVB-Logo

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet eigentlich „digital“?

Der Begriff „digital“ steht für Signale, die nur zwei Werte in einem festen Zeittakt aufweisen können. Diese werden üblicherweise mit 0 und 1 gekennzeichnet. Im Gegensatz stehen dazu die analogen Signale, bei denen zwischen einer oberen und einer unteren Grenze jeder Signalwert auftreten kann.


Abb.: Digitales Signal

Antwort auf/zuklappen

Welche Vorteile hat das digitale Fernsehen?

Beim digitalen Fernsehen sind mehr Programme als beim bisherigen analogen Fernsehen übertragbar, weil das digitale Fernsehen die verfügbaren Frequenzen besser nutzt. So sind bei Satellit und Kabel pro Kanal acht bis zehn Programme möglich, über terrestrische Sender sind es immerhin noch drei bis vier Programme.

Die Bild- und Tonqualität ist gegenüber dem analogen Fernsehen erheblich besser, außerdem sind auch Raumklang-Verfahren wie „Dolby Digital“ übertragbar. Neben den Fernsehprogrammen sind beim digitalen Fernsehen zusätzlich auch Dienste möglich. Auf diese Weise ist der Zugriff auf beliebige Informationen möglich, die programmabhängig oder programmunabhängig sein können.

Zu den typischen Beispielen gehören elektronische Programmführer [engl.: Electronic Programme Guide (EPG)], ein optimierter Videotext und E-Commerce, also elektronischer Handel und E-Banking, was die elektronische Abwicklung von Bankgeschäften bedeutet.

Bei verschiedenen Diensten ist ein Rückkanal erforderlich, weil die Abwicklung interaktiv erfolgt.

Beim digitalen Fernsehen über terrestrische Sender ist neben dem in allen Fällen gegebenen stationären Empfang auch portabler und mobiler Empfang mit gleicher Qualität realisierbar.

Antwort auf/zuklappen

Welche Nachteile hat das digitale Fernsehen?

Zwischen dem digitalen Fernsehen und dem bisherigen analogen Fernsehen besteht keine Kompatibilität. Dies bedeutet, dass sie miteinander nicht verträglich sind. Deshalb bedarf es für das digitale Fernsehen neuer Empfangsgeräte.

Ein gewisser Nachteil besteht beim digitalen Fernsehen auch darin, dass bei unzureichendem Empfangssignal das Bild sofort total ausfällt, während beim bisherigen analogen Fernsehen lediglich schrittweise mehr „Schnee“ im Bild auftritt.

Antwort auf/zuklappen

Was ist unter Digitalisierung zu verstehen?

Digitalisierung ist der Sammelbegriff für den Übergang von der analogen Übertragung auf die digitale Übertragung.

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein Dienst?

Es handelt sich um die Übertragung von Informationen, die nicht meinungsbildend sind, was im Gegensatz zu den Fernsehprogrammen steht. Typische Beispiele für Dienste sind Wetterinformationen, Sportinformationen, Spiele, Wetten, elektronischer Einkauf, Fahrpläne, Flugpläne und Veranstaltungskalender.

Dienste können kostenlos sein oder nur gegen Entgelt zur Verfügung stehen.

Antwort auf/zuklappen

Auf welchen Wegen kann ich das digitale Fernsehen empfangen?

Digitales Fernsehen wird über Satelliten, Kabelnetze und terrestrische Sender übertragen. Zum Empfang sind für jeden Übertragungsweg geeignete DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) erforderlich.

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet die Abkürzung „FTA“?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Free to Air“ und bedeutet den kostenfreien Empfang von Fernsehprogrammen.

Antwort auf/zuklappen

Welche Unterschiede bestehen zwischen „Free-TV“ und „Pay-TV“?

Der Unterschied besteht in den anfallenden Kosten. Bei Free-TV können die Fernsehprogramme kostenfrei empfangen werden, während bei Pay-TV für den Empfang der Fernsehprogramme Entgelte zu leisten sind. Deren Höhe ist vom Anbieter dieser Programme abhängig.

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein Multiplex?

Bei DVB werden über einen Transponder bzw. Kanal mehrere Programme in einem Datenstrom übertragen. Die Zusammenfassung dieser Programme zu einem Datenstrom wird als Multiplex bezeichnet. Die Bitrate des Multiplex-Signals ergibt sich aus der Summe der Bitraten für die einzelnen Programme.

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein Bouquet?

Bei einem Bouquet [dtsch: Strauss] handelt es sich um die Zusammenfassung mehrerer Fernsehprogramme einer „Familie“ zu einer Einheit. Diese können auch über verschiedene Transponder bzw. Kanäle übertragen werden.

Antwort auf/zuklappen

Was habe ich unter „portablem Empfang“ zu verstehen?

Bei portablem Empfang über terrestrische Sender abgestrahlter Fernsehprogramme ist der Empfänger bewegbar und kann deshalb an beliebigen Stellen (wie Zimmer, Terrasse, Balkon, Garten, Campingplatz, Ferienhaus) eingesetzt werden.

Die erforderliche Antenne ist deshalb im Gerät eingebaut oder es wird eine entsprechende Antenne in Nähe des Empfängers positioniert und über ein Kabel mit dem Gerät verbunden. Die Stromversorgung dieser Empfänger sollte wahlweise über Netzanschluss oder Batterien erfolgen können.

Antwort auf/zuklappen

Warum benötige ich für Satellit, Kabel und terrestrische Sender unterschiedliche Empfänger?

Für die Übertragungswege Satellit, Kabel und terrestrische Sender kommen unterschiedliche Verfahren für die Übertragung der Fernsehprogramme zum Einsatz, um die Kapazität dieser Wege optimal nutzen zu können. Deshalb muss der Empfänger für den jeweils gewählten Übertragungsweg geeignet sein.

Antwort auf/zuklappen

Was ist Modulation?

Es handelt sich um Verfahren, das im Studio produzierte Fernsehsignal mit Hilfe eines hochfrequenten Signals im „Huckepack-Verfahren“ über Satelliten, Kabelnetze oder terrestrische Sender mit geringstmöglichen Verlusten zum Nutzer zu übertragen. Im Empfänger wird durch Demodulation das ursprüngliche Fernsehsignal wiedergewonnen, also die Modulation rückgängig gemacht.

Antwort auf/zuklappen

Wie ist die Abschaltung des analogen Fernsehens beim Übergang auf das digitale Fernsehen geregelt?

Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ermöglicht der Rundfunk-Staatsvertrag die schrittweise Einstellung der analogen Verbreitung und zwar unter angemessenen Bedingungen für die Nutzer. Der private Rundfunk kann die Entscheidung über die Abschaltung im Prinzip selber fällen, da es sich um eigenständige Firmen handelt.

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet „iDTV“?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Integrated Digital Television” und bedeutet ein Fernsehgerät, in dem der DVB-Empfänger integriert ist. Mit solchen Geräten kann deshalb analoges und digitales Fernsehen ohne weitere Zusatzgeräte empfangen werden.

Antwort auf/zuklappen

Warum ist bei DVB-Empfängern Software-Update zu berücksichtigen?

Durch Update wird die Software des DVB-Empfängers auf einen neuen Stand gebracht. Die Gründe können die Behebung von Softwarefehlern, neue Funktionen und Optimierung von Betriebsabläufen sein.

Solche Updates erfolgen im Regelfall durch automatisches Runterladen [engl.: Download] über die Antenne oder den Kabelanschluss. Üblicherweise ist ein Update erst nach Freigabe durch den Nutzer möglich. Updates können auch über das Internet erfolgen, wenn der DVB-Empfänger einen entsprechenden Netzanschluss für Daten aufweist.

Antwort auf/zuklappen

Wie lässt sich die Funktionsweise eines DVB-Empfängers erklären?

Jeder DVB-Empfänger stellt im Prinzip einen Rechner dar, dem ein Empfangsteil (häufig als „front-end“ bezeichnet) vorgeschaltet ist. Das Empfangsteil stellt an seinem Ausgang den standardisierten DVB-Datenstrom zur Verfügung. Dieser wird dann im Rechner bearbeitet und abschließend in ein analoges Signal gewandelt. Dessen Wiedergabe ist über ein übliches Fernsehgerät oder andere Monitore möglich.

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet eigentlich „Simulcast“?

Der Begriff „Simulcast“ wird für die gleichzeitige analoge und digitale Verbreitung von Fernsehprogrammen über Satellit, Kabel oder terrestrische Sender verwendet.

Antwort auf/zuklappen

Auf welche Weise kann Software-Update bei DVB-Empfängern (z. B. Set-Top-Boxen) durchgeführt werden?

Das Software-Update kann bei DVB-S und DVB-T über den Antennenanschluss und bei DVB-C über den Kabelanschluss erfolgen. Mithilfe eines entsprechenden Netzanschlusses am DVB-Empfänger (z.B. Set-Top-Box) ist der Software-Update auch über das Internet möglich.

Antwort auf/zuklappen

Wird das VPS-Signal auch beim digitalen Fernsehen übertragen?

Das VPS-Signal wird beim analogen Fernsehen nur von den Programmen der öffentlich-rechtlichen Veranstalter ARD und ZDF ausgestrahlt. Die privaten Programmveranstalter haben leider diesen Dienst eingestellt.

Die öffentlich-rechtlichen Veranstalter ARD und ZDF bieten beim digitalem Fernsehen zwar einen digitalen Ersatz des analogen VPS-Signals an, allerdings nutzen nur wenige – meist hochwertige – Receiver diese Signale zur Aufnahmesteuerung.

 

Antwort auf/zuklappen

Kann bei DVB Videotext weiter genutzt werden?

Mit fast allen DVB-Empfängern (z. B. Set-Top-Box) ist der bisherige Videotext nutzbar. Entweder erfolgt dabei die Decodierung in der Set-Top-Box oder im nachgeschalteten Fernsehgerät.

Antwort auf/zuklappen

Ist jedes Fernsehgerät als Monitor für den Anschluss von Set-Top-Boxen geeignet?

Es sind nur solche Fernsehgeräte geeignet, die entweder einen SCART-Anschluss oder eine Antennenbuchse aufweisen. Deshalb können alle kleinen Fernsehgeräte mit eingebauter Antenne (meist Stabantenne) für den Anschluss von Set-Top-Boxen nicht verwendet werden.

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein SCART-Kabel?

Es handelt sich um ein standardisiertes Verbindungskabel mit zwei quaderförmigen Steckern, die jeweils 21 Anschlüsse aufweisen. Das Kabel dient zur Übertragung von Video- und Audiosignalen zwischen Fernsehgeräten, DVB-Empfängern (z. B. Set-Top-Box), Videorecordern, DVD-Spielern oder DVD-Recordern.


Abb.: SCART-Kabel

Antwort auf/zuklappen

Welche Kosten entstehen dem Einzelnen beim Empfang des digitalen Fernsehens mit einer Set-Top-Box?

Es entstehen Kosten für die Set-Top-Box, die terrestrische Antenne, die Satellitenantenne oder das Kabel zur Anschlussdose des Kabelnetzes sowie das SCART-Kabel von der Set-Top-Box zum Fernsehgerät.

Der Empfang von Free-TV verursacht keine weiteren Kosten, lediglich bei Pay-TV (z. B. Premiere) ergeben sich zusätzliche Kosten für das Abonnement.

Antwort auf/zuklappen

Muss ich für das digitale Fernsehen weiterhin Rundfunkgebühren bezahlen?

Durch den Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen ergeben sich bei den Rundfunkgebühren keine Veränderungen.


Digitales Fernsehen über Satellit

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet „DVB-S“?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Digital Video Broadcasting via Satellite” und bezeichnet das System der Übertragung digitaler Fernsehprogramme über Satellit.

Antwort auf/zuklappen

Kann ich die vorhandene Satellitenantenne weiterverwenden?

Die Antenne lässt sich nur weiterverwenden, wenn sie mit einem Universal-LNB [Low Noise Blockconverter] ausgestattet ist und damit den Frequenzbereich 10,7 GHz bis 11,7 GHz (Bezeichnung: Unteres Band) sowie 11,7 GHz bis 12,75 GHz (Bezeichnung: Oberes Band) mit jeweils den Polarisationsrichtungen Horizontal (H) und Vertikal (V) empfangen kann.

Die Übertragung digitaler Fernsehprogramme erfolgt nämlich vorrangig im oberen Band, welches für die analogen Fernsehprogramme nicht genutzt wurde.


Abb.: Parabolspiegel mit Universal-LNB

 

Antwort auf/zuklappen

Warum benötige ich einen Universal-LNB?

Nur der Universal-LNB ist auch für den Frequenzbereich ausgelegt, in dem die digitalen Fernsehprogramme vorrangig übertragen werden, nämlich 11,7 GHz bis 12,75 GHz. Nicht-Universal-LNBs sind dagegen nur für den Frequenzbereich 10,7 GHz bis 11,7 GHz ausgelegt, in dem bisher die Übertragung der analogen Fernsehprogramme erfolgt.

Da der Universal-LNB stets beide Frequenzbereiche (10,7 GHz bis 11,7 GHz und 11,7 GHz bis 12,75 GHz) sowie auch jeweils die Polarisationsrichtungen Horizontal (H) und Vertikal (V) aufweist, können mit seinem Einsatz alle analogen und digitalen Fernsehprogramme empfangen werden.


Abb.: Universal-Single-LNB


Abb.: Technische Spezifikationen eines Universal-Single-LNBs

 

Antwort auf/zuklappen

Was muss ich beim Empfang des digitalen Fernsehens über Satellit beachten?

Beim Empfang des digitalen Fernsehens über Satellit bedarf es zuerst der Prüfung, ob die Satellitenempfangsanlage – insbesondere der LNB und der/die Multischalter – für den Frequenzbereich 10,7 GHz bis 12,75 GHz ausgelegt ist.

Die Satellitenantenne muss so installiert sein, dass keine Gebäude oder Bäume den Empfang beeinträchtigen, sondern theoretisch Sichtverbindung zu dem Satelliten besteht, der empfangen werden soll. Wegen des erforderlichen Frequenzbereichs 10,7 GHz bis 12,75 GHz ist für die Satellitenantenne ein Universal-LNB erforderlich. Das Rauschmaß [engl.: Noise Figure] des Universal-LNBs soll kleiner als 0,8 dB sein. Außerdem ist die Antenne auf den zu empfangenden Satelliten auszurichten.

Der DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) muss für DVB-S geeignet sein.

Antwort auf/zuklappen

Mit welchem Modulationsverfahren werden digitale Fernsehprogramme über Satellit übertragen?

Es handelt sich um vierwertige Phasenumtastung, die auch als QPSK [Quadratur Phase Shift Keying] bezeichnet wird.

 

Antwort auf/zuklappen

Wo kann ich erfahren, welche digitalen Programme via Satellit verbreitet werden?

Aktuelle Listen der Satellitenprogramme können von den Satellitenbetreibern ASTRA und Eutelsat abgerufen werden:

www.astra.de/298945/senderlisten
www.eutelsat.com/deploy_tvLineUp/struts/chooseLanguage.do

Außerdem bieten folgende Links aktuelle Informationen zur Satellitenabstrahlung:

www.astra.de/market/deutschland/tvradio/programme.htmwww.satfinder.info
www.satcodx.com/deu/

Antwort auf/zuklappen

Wie kann ich die digitalen Programme von den Satelliten ASTRA und Eutelsat mit einer Satellitenantenne empfangen?

Die Satelliten beider „Familien“ sind mit einer Satellitenantenne empfangbar, wenn jeweils ein LNB für Astra und Eutelsat verwendet wird. Es stehen dann an separaten Ausgängen für jeden Satelliten das untere und obere Band in den Polarisationsrichtungen Horizontal (H) und Vertikal (V) zur Verfügung.

Es handelt sich dabei um die so genannte Mehrfachspeisung [engl.: Multifeed], wobei die Satellitenantenne zwischen die Orbitpositionen der beiden Satelliten ausrichtet werden kann.

Antwort auf/zuklappen

Können auch mehrere Nutzer über eine Satellitenantenne unabhängig voneinander digitale Programme empfangen und/oder aufzeichnen?

Diese Möglichkeit lässt sich durch Einsatz eines Universal-Quad-LNBs oder Universal-Oct-LNBs erreichen. Damit stehen vier (bei Quad) bzw. acht (bei Oct) unabhängige Signale für Empfang und/oder Aufzeichnung zur Verfügung.

 

Antwort auf/zuklappen

Wie kann ich digitale Programme von einem Satelliten gleichzeitig empfangen und aufzeichnen?

Diese Möglichkeit lässt sich durch Einsatz eines Universal-Twin-LNBs bei der Satellitenantenne erreichen. Es handelt sich dabei im Prinzip um zwei LNBs in einem Gehäuse, sodass unabhängige Signale für den Empfang und die Aufzeichnung zur Verfügung stehen.


Digitales Fernsehen über Kabel

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet "DVB-C"?

Es handelt sich um die Abkürzung für "Digital Video Broadcasting via Cable" und bedeutet die Verbreitung digitaler Fernsehprogramme über Kabelnetze.

Antwort auf/zuklappen

Werden in jedem Kabelnetz digitale Fernsehprogramme eingespeist?

In den meisten Kabelnetzen werden mittlerweile neben den analogen Programmen auch digitale Programmpakete eingespeist. Zum Empfang der digitalen Programme wird ein digitaler Kabelempfänger z. B. Set-Top-Box benötigt. Abhängig vom Kabelnetzbetreiber kann die Set-Top-Box beim Kabelnetzbetreiber gemietet oder im Fachhandel gekauft werden.

Antwort auf/zuklappen

Welche digitalen Programme werden in das Kabelnetz eingespeist?

In den Kabelnetzen müssen die digitalen Programmpakete der öffentlich-rechtlichen Veranstalter ARD und ZDF vorrangig eingespeist werden. Die beiden Programmpakete ARD Digital bestehen derzeit aus folgenden Programmen:

 

Das Programmpaket ZDF Vision besteht derzeit aus folgenden Programmen:

 

ARD Digital und ZDF Vision im Kabelnetz (PDF-Dokument, 89 KB)

Die öffentlich-rechtlichen Programme werden unverschlüsselt übertragen und können mit einem einfachen Kabel-Receiver oder iDTV (Fernsehgerät mit integriertem Digital-Kabeltuner) empfangen werden.

Des Weiteren werden in vielen Kabelnetzen die Pay-TV-Programme von Premiere eingespeist. Diese Programme können nur mit einem "Premiere geeigneten" Receiver und einer freigeschalteten SmartCard empfangen werden.

Außerdem bieten einige Kabelnetzbetreiber wie z. B. Unitymedia NRW GmbH zusätzlich digitale Programmpakete (Digital TV) an. Diese Programmpakete werden nur verschlüsselt übertragen. Ein Empfang der Unitymedia-Programme ist nur nach Abschluss eines "Digital Kabelanschluss" -Vertrages mit einem speziellen Unitymedia-Receiver möglich. Dieser Receiver inkl. SmartCard wird den Unitymedia-Kabelkunden derzeit auf Mietbasis bereitgestellt. Weitergehende Informationen über die digitale Kabelbelegung erhalten Sie von Ihrem Kabelnetzbetreiber.

Antwort auf/zuklappen

Können digitale Fernsehprogramme auch über eine vorhandene Hausverteilanlage verbreitet werden?

Vorhandene Hausverteilanlagen können i. d. R. auch für die Verbreitung digitaler Fernsehprogramme genutzt werden. Allerdings muss beachtet werden, dass in dem Hausverteilnetz (Koaxialkabel, Verteiler, Verstärker, Antennendosen,") der Frequenzbereich von 47 bis 862 MHz übertragen werden kann. Des Weiteren sollte das vorhandene Koaxialkabel doppelt abgeschirmt sein und ein Schirmdämpfungsmaß von min. 85 dB haben.

Antwort auf/zuklappen

Sind auch ältere Hausverteilanlagen für die Übertragung digitaler Fernsehprogramme geeignet?

Ältere Hausverteilanlagen sind dann geeignet, wenn sie für den Frequenzbereich 47 MHz bis 862 MHz ausgelegt sind und die verwendeten Koaxialkabel sowie die passiven und aktiven Komponenten (wie Stecker, Weichen, Verteiler, Verstärker, ...) ein ausreichendes Schirmdämpfungsmaß aufweisen.

Bei älteren Hausverteilanlagen sind häufig die frequenzmäßigen Voraussetzungen nicht erfüllt, weil die eingesetzten Verstärker nur für Frequenzen bis 300 MHz oder 450 MHz ausgelegt sind. Dieser Mangel kann durch Austausch gegen Verstärker mit der oberen Grenzfrequenz 862 MHz behoben werden.

Im Regelfall weisen die in älteren Hausverteilanlagen verwendeten Koaxialkabel konstruktionsbedingt kein ausreichendes Schirmdämpfungsmaß auf. Damit können einerseits Störsignale auf die Programmsignale einwirken, andererseits aber auch andere Funkanwendungen durch Störstrahlung dieser Kabel beeinflusst werden.

Während das Einwirken von Störsignalen auf analoge Fernsehprogramme meist nur zu Schattenbildern, Verzerrungen im Bild oder Anzeigefehlern beim Videotext führt, kann die selbe Situation bei digitalen Fernsehprogrammen schnell zu einem stark gestörten Bildaufbau ("Klötzchenbildung") oder sogar zum vollständigen Bildausfall führen.

Koaxialkabel und alle anderen Komponenten der Hausverteilanlage mit einem Schirmdämpfungsmaß von 85 dB oder mehr verhindern die aufgezeigte Störproblematik.

 

Antwort auf/zuklappen

Muss ich für digitales Fernsehen über Kabel ein anderes Empfänger-Anschlusskabel haben?

Das bisherige Empfänger-Anschlusskabel kann weiterverwendet werden, wenn das Kabel und die Stecker ein Schirmdämpfungsmaß von 85 dB oder mehr aufweisen. Ansonsten ist ein neues Empfänger-Anschlusskabel zu empfehlen, um mögliche Störungen der Fernsehprogramme und Dienste zu vermeiden.

 

Antwort auf/zuklappen

Mit welchem Modulationsverfahren werden digitale Fernsehprogramme in Kabelnetzen übertragen?

Es handelt sich um Quadratur-Amplitudenmodulation (QAM). Dabei werden gleichzeitig die Phasenlage und die Amplitude des Trägersignals geändert.


Digitales Fernsehen über terrestrische Sender

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet „DVB-T“?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Terrestrial Digital Video Broadcasting” und bezeichnet das System der Übertragung digitaler Fernsehprogramme über terrestrische Sender.

Antwort auf/zuklappen

Was steckt hinter dem Begriff „ÜberallFernsehen“?

Es handelt sich um die nutzerfreundliche Bezeichnung für DVB-T. Der Begriff soll verdeutlichen, dass terrestrisches digitales Fernsehen quasi überall stationär, portabel und auch mobil empfangen werden kann.

Antwort auf/zuklappen

Welche Bedeutung hat das Qualitätszeichen „Das ÜberallFernsehen“ auf DVB-T-Empfängern (z. B. Set-Top-Boxen für DVB-T)?

Dieser Aufkleber signalisiert, dass der jeweilige DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) festgelegte Mindestanforderungen erfüllt, die für den typischen DVB-T-Empfang erforderlich sind.

Antwort auf/zuklappen

Kann digitales terrestrisches Fernsehen über eine vorhandene Gemeinschafts-Antennenanlage verbreitet werden?

Grundsätzlich können Gemeinschafts-Antennenanlagen für das digitale terrestrische Fernsehen genutzt werden.

Wenn die Anlage breitbandig arbeitet, also das gesamt empfangene Spektrum unverändert zu den Antennenanschlussdosen bei den Nutzern verteilt, dann muss sie allerdings bis 862 MHz ausgelegt sein.

Antwort auf/zuklappen

Was ist unter einem „Gleichwellennetz“ zu verstehen?

Es handelt sich um ein Sendernetz, bei dem Sender an verschiedenen Standorten auf demselben Kanal abstrahlen. Dadurch ergibt sich ein entsprechend großer Versorgungsbereich.

Die gegenseitige Überlagerung der von den einzelnen Sendern abgestrahlten Signale würde beim analogen Fernsehen Empfangsstörungen hervorrufen. Beim digitalen Fernsehen ist dieser Effekt systembedingt jedoch völlig unkritisch und ermöglicht damit eine optimale Nutzung der verfügbaren Kanäle.

Abb.: Gleichwellennetz

 

Antwort auf/zuklappen

Wodurch unterscheiden sich stationärer, portabler und mobiler DVB-T-Empfang?

Bei stationärem DVB-T-Empfang arbeitet der DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) mit einer Außenantenne und ist für Netzanschluss (230 V) ausgelegt. Bei portablem Empfang ist der DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) an beliebigen Stellen positionierbar. Er arbeitet deshalb mit einer integrierten Antenne oder einer extern angeordneten Antenne.

Die Stromversorgung erfolgt über Netzanschluss (230 V) oder Batterien. Mobiler DVB-T-Empfang erfolgt in Fahrzeugen (PKW, LKW, Bus, Zug). Dabei ist die Antenne am Fahrzeug fest montiert. Die Stromversorgung erfolgt aus dem Bordnetz.

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet Mehrwegeempfang?

Beim digitalen terrestrischen Fernsehen kann der DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) das Signal auf mehreren Wegen erhalten. Es kann unmittelbar von einem oder mehreren Sendern des Gleichwellennetzes stammen, aber auch auf Umwegen über Reflexionen an Geländeerhebungen (Hügeln, Bergen) oder Bauwerken empfangen werden. Der Mehrwegeempfang führt bei DVB-T zu keinem Störeffekt.

Antwort auf/zuklappen

Auf welchen Kanälen wird das digitale terrestrische Fernsehen in Nordrhein-Westfalen abgestrahlt?

Es sind bisher nur Kanäle im UHF-Bereich vorgesehen. Der kleinste Kanal ist K 25, der größte Kanal ist K 59. Die Kanaleinstellung erfolgt beim DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) automatisch durch Programmsuchlauf.

Antwort auf/zuklappen

Kann ich eine vorhandene terrestrische Antenne weiterverwenden?

Eine vorhandene Antenne kann grundsätzlich weiterverwendet werden. Sie muss allerdings mindestens für den Bereich von Kanal 25 bis Kanal 60 geeignet sein. Da beim digitalen terrestrischen Fernsehen in Nordrhein-Westfalen ausschließlich mit vertikaler Polarisation gearbeitet wird, sollte auch die Antenne darauf umgestellt werden. Dies bedeutet bei der bisher waagerecht montierten Antenne eine Drehung um 90 Grad in die vertikale Position.

Antwort auf/zuklappen

Was muss ich bei der Auswahl der Antenne für DVB-T beachten?

Eine Antenne soll am Empfangsort die von einem Sender abgestrahlte Energie in ein Eingangssignal für den DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) wandeln. Diese Energie lässt sich als Feldstärke messen.

Für die einwandfreie Funktion muss die Antenne zuerst einmal bis Kanal 66 ausgelegt sein und vertikal polarisierte Wellen empfangen können. Abhängig von der vorhandenen Feldstärke wird ein bestimmter Antennengewinn (Angabe in dB) benötigt.

Die Antenne muss keine Richtwirkung aufweisen. Sollte diese jedoch vorliegen, dann ist die Ausrichtung auf einen Sender des Gleichwellennetzes erforderlich.

Abhängig von Bauform und Verwendungszweck sind Zimmerantennen, Außenantennen und Dachantennen unterscheidbar. Dabei kann es sich um passive oder aktive Antennen handeln.

Antwort auf/zuklappen

Was wird unter einer passiven Antenne verstanden?

Eine passive Antenne ist jede beliebige Antenne, die für ihre Funktion keine elektronischen Komponenten oder Baugruppen verwendet.

Antwort auf/zuklappen

Was ist eine aktive Antenne?

Es handelt sich um eine passive Antenne mit einem integrierten Verstärker. Dieser verstärkt die von der passiven Antenne empfangenen Signale unmittelbar.

Aktive Antennen werden über ein Koaxialkabel an den DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) angeschlossen und benötigen für den Verstärker stets eine Betriebsspannung. Diese wird entweder in einem Steckernetzteil erzeugt oder vom DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) über das Koaxialkabel zugeführt, wenn der DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) dafür ausgelegt ist.

Antwort auf/zuklappen

Wie positioniere ich eine Zimmerantenne?

Die erforderliche Position der Zimmerantenne lässt sich nicht ausreichend sicher vorhersagen, da sie von verschiedenen Einflussgrößen abhängt. Es ist deshalb stets ein Ausprobieren erforderlich.

Vergleichbar der Nutzung des Handys bestehen häufig in der Nähe von Fenstern die besten Empfangsmöglichkeiten.

Antwort auf/zuklappen

Ist der Indoor-Empfang von DVB-T in Gebäuden vom Stockwerk abhängig?

Es kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass der DVB-T-Empfang mit zunehmender Stockwerkzahl besser wird. Im Grenzfall ist im Erdgeschoss kein DVB-T-Empfang möglich.

Antwort auf/zuklappen

Muss ich die Antenne auf den Sender ausrichten?

Wenn die vertikal polarisierte Antenne aus allen Richtungen gleich gut empfängt, also Rundstrahlcharakteristik aufweist, dann ist eine Ausrichtung nicht erforderlich. Bei einer Antenne mit Richtwirkung ist jedoch die Ausrichtung auf einen der Sender des Gleichwellennetzes empfehlenswert, um störungsfreien Empfang sicherzustellen.


Unterschiedliche Ausführungen von DVB-T-Zimmerantennen

Antwort auf/zuklappen

Ist auch mobiler Empfang des digitalen terrestrischen Fernsehens möglich?

Mit Hilfe einer geeigneten Antenne ist auch mobiler Empfang in Fahrzeugen möglich.


DVB-T-Empfang im Auto

Antwort auf/zuklappen

Kann ich mit der vorhandenen Stabantenne für das Autoradio auch das digitale terrestrische Fernsehen empfangen?

Im Regelfall ist die Stabantenne für das Autoradio nicht für DVB-T geeignet, weil sie nicht für die dabei eingesetzten Kanäle ausgelegt ist. Es sind deshalb spezielle DVB-T-Antennen erforderlich.

 
DVB-T-Autoantenne

Antwort auf/zuklappen

Wie kann ich feststellen, welche Antenne erforderlich ist?

Sollen mehrere DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) in einem Haus betrieben werden, dann bietet sich eine Dachantenne an, die über ein Kabelnetz alle DVB-T-Empfänger (z. B. Set-Top-Box für DVB-T) mit dem erforderlichen Eingangssignal versorgt.

Für den Einzelempfang reicht in Sendernähe meist eine Zimmerantenne aus. Sofern der Empfang unzureichend ist, sollte eine Zimmerantenne mit integriertem Verstärker, also eine aktive Antenne, erprobt werden.

Im Bedarfsfall muss der Einsatz einer Außenantenne erfolgen. Ist diese auch nicht ausreichend, dann wird eine entsprechende Dachantenne benötigt.

Mit Hilfe geeigneter Messgeräte kann die Art der erforderlichen Antenne mit ausreichender Sicherheit ermittelt werden. Solche Messungen können Fachbetriebe durchführen.

Antwort auf/zuklappen

Muss ich eine vorhandene Dachantenne neu ausrichten?

Die Dachantenne muss nicht neu ausgerichtet werden, wenn sie bereits auf einen Sender des Gleichwellennetzes ausgerichtet ist. Wegen der vertikalen Polarisation des DVB-T-Signals in Nordrhein-Westfalen sollte die Antenne allerdings von der bisher horizontalen Montageposition auf die vertikale Montageposition geändert werden.

Antwort auf/zuklappen

Kann ich eine vorhandene Unterdach-Antenne auch für DVB-T nutzen?

Eine Unterdach-Antenne ist für DVB-T nutzbar, wenn sie die erforderliche Bandbreite aufweist, auf einen Sender des Gleichwellennetzes ausgerichtet ist und ein, bei vertikaler Polarisation, ausreichendes Eingangssignal liefert.


Abb.: DVB-T-Dachantenne

Antwort auf/zuklappen

Warum sollte die Dachantenne in Nordrhein-Westfalen vertikal angebracht werden?

Die vertikale Anbringung führt zu einem größeren Ausgangssignal der Antenne, weil DVB-T in Nordrhein-Westfalen mit vertikaler Polarisation der Wellen arbeitet. Wird mit einer horizontal polarisierten Antenne empfangen, dann beträgt das Antennensignal nur 10 Prozent bis 20 Prozent des Signals einer vertikal polarisierten Antenne. Die beiden Polarisationsrichtungen weisen also eine erhebliche Entkopplung auf.


Abb.: Horizontale und vertikale Polarisation

 

 

Antwort auf/zuklappen

Warum wird das digitale terrestrische Fernsehen in Nordrhein-Westfalen vertikal polarisiert abgestrahlt?

Die vertikale Polarisation ist wegen der Wellenausbreitung besser für den portablen und mobilen Empfang geeignet. Als Antennen sind im einfachsten Fall senkrecht angebrachte Stabantennen ausreichend.

Antwort auf/zuklappen

Wird durch das digitale terrestrische Fernsehen die elektromagnetische Strahlung größer?

Im Vergleich zu einem Sender für das analoge terrestrische Fernsehen benötigt ein Sender für das digitale terrestrische Fernsehen nur etwa zwanzig Prozent der Strahlungsleistung, um dieselbe Fläche zu versorgen. Durch DVB-T verringert sich also der Elektrosmog.

Antwort auf/zuklappen

Mit welchem Modulationsverfahren werden digitale Fernsehprogramme terrestrisch abgestrahlt?

Es handelt sich um das als COFDM [Coded Orthogonal Frequency Division Multiplex] bezeichnete Mehrträgerverfahren. Dabei werden viele in geringem Frequenzabstand nebeneinander liegende Trägersignale einzeln moduliert und als Gesamtsignal übertragen.


Empfänger für digitales Fernsehen

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Kann ich mit meinem bisherigen Fernsehgerät auch das digitale Fernsehen empfangen?

Mit den bisherigen Fernsehgeräten kann nur das analoge Fernsehen empfangen werden. Durch den Einsatz einer Set-Top-Box ist das Fernsehgerät jedoch für das digitale Fernsehen verwendbar, allerdings nur als Monitor, also für die Wiedergabe von Bild und Ton.

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein digitaler Empfänger?

Ein digitaler Empfänger ist ein Gerät, mit dem digitales Fernsehen empfangen werden kann. Dafür sind verschiedene Varianten auf dem Markt verfügbar, nämlich die Set-Top-Box in Verbindung mit einem handelsüblichen Fernsehgerät, das integrierte digitale Fernsehgerät, der mit entsprechender DVB-Einsteckkarte ausgerüstete Multimedia-PC und der mit einer DVB-Box mit USB-Anschluss ausgerüstete Laptop.

Antwort auf/zuklappen

Welche unterschiedlichen Empfängerarten gibt es für das digitale Fernsehen?

Es sind Set-Top-Boxen, integrierte digitale Fernsehempfänger und DVB-Einsteckkarten mit PCMCIA-Anschluss und DVB-Boxen mit USB-Anschluss zu unterscheiden.

Die Set-Top-Box ist ein vollständiges Empfangsgerät für digitales Fernsehen, das allerdings einen nachgeschalteten Monitor für die Wiedergabe von Bild und Ton benötigt. Dafür sind handelsübliche Fernsehgeräte verwendbar.

Bei integrierten digitalen Fernsehempfängern ist die Funktionalität der Set-Top-Box in einem Fernsehgerät eingebaut, wobei es sich um Geräte für stationären, portablen oder mobilen Empfang handeln kann.

Der Empfang des digitalen Fernsehens ist auch durch Einsatz von DVB-Einsteckkarten mit dem Personal Computer möglich, wenn dieser mit entsprechender Grafikkarte und Soundkarte ausgestattet ist. Der Anschluss der DVB-Einsteckkarte erfolgt über die PCMCIA-Steckverbindung.

Bei Laptops, PDAs, Organizern und vergleichbaren Geräten kann der Empfang des digitalen Fernsehens mit Hilfe von DVB-Boxen erfolgen. Es wird dabei der USB-Anschluss des jeweiligen Gerätes genutzt.


Abb.: Portabler DVB-T-Empfänger

Antwort auf/zuklappen

Was ist eine Set-Top-Box?

Eine Set-Top-Box (auch als STB bezeichnet) ist ein Empfänger für digitale Fernsehprogramme, die im DVB-Standard via Satellit (DVB-S), Kabel (DVB-C) oder terrestrische Sender (DVB-T) abgestrahlt werden. Die STB wird einem handelsüblichen Fernsehgerät vorgeschaltet, welches für die Wiedergabe von Bild und Ton benötigt wird.

Die Verbindung zum analogen Fernsehgerät erfolgt im Regelfall über einen SCART-Anschluss. Weist das Fernsehgerät keinen SCART-Anschluss auf, dann wird eine Set-Top-Box benötigt, die über einen internen Modulator Bild und Ton als analoges PAL-Signal ausgibt. Dieses wird über ein Koaxialkabel dem Antennenanschluss des Fernsehgeräts zugeführt.


Abb.: Set-Top-Box

Antwort auf/zuklappen

Benötige ich für jedes Fernsehgerät eine Set-Top-Box?

Da eine Set-Top-Box gleichzeitig nur ein Fernsehprogramm empfangen kann, ist für jedes Fernsehgerät eine separate Set-Top-Box erforderlich.

Antwort auf/zuklappen

Können an eine Set-Top-Box ein Fernsehgerät und ein Videorecorder angeschlossen werden?

Es können an eine Set-Top-Box ein Fernsehgerät und ein Videorecorder angeschlossen werden. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass Wiedergabe und Aufzeichnung nur für dasselbe Fernsehprogramm möglich sind.

Antwort auf/zuklappen

Wie schließe ich die Set-Top-Box an mein Fernsehgerät an, wenn dieses einen SCART-Anschluss aufweist?

Die Verbindung erfolgt mit einem SCART-Kabel, das auf der einen Seite mit der Set-Top-Box verbunden ist und auf der anderen Seite mit dem SCART-Anschluss des Fernsehgeräts. Es handelt sich auf beiden Seiten um eine standardisierte Steckverbindung.


Abb.: Anschluss einer Set-Top-Box an ein Fernsehgerät mit SCART-Anschluss

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein SCART-Anschluss?

Der SCART-Anschluss wurde vom Verband der französischen Radio- und Fernsehgeräte-Hersteller entwickelt und dann europäisch standardisiert, weshalb auch die Bezeichnung Euro-AV üblich ist. SCART ist die Abkürzung des vorstehend angegebenen Verbandes und heißt in Langform „Syndicat des Constructeurs d’ Appareils Radio Récepteurs et Téléviseurs“.

Der SCART-Anschluss stellt eine standardisierte Schnittstelle für Video- und Audiosignale dar und weist 21 Kontakte auf.


Abb.: SCART-Anschluss mit Kontaktbelegung

Antwort auf/zuklappen

Wie schließe ich die Set-Top-Box an mein Fernsehgerät an, wenn dieses keinen SCART-Anschluss aufweist?

Weist das Fernsehgerät keinen SCART-Anschluss auf, dann benötigen Sie eine Set-Top-Box, die einen hochfrequenten Ausgang aufweist. Dabei wird das empfangene digitale Fernsehprogramm mit Hilfe eines integrierten Modulators als analoges PAL-Farbfernsehsignal auf einem Kanal im UHF-Bereich bereitgestellt. Dieser liegt üblicherweise im Bereich K 30 bis K 40 und ist vom Nutzer einstellbar.

Die Set-Top-Box muss über ein entsprechendes Antennenkabel mit dem Antenneneingang des Fernsehgerätes verbunden werden. Zum Empfang ist es erforderlich, das Fernsehgerät auf den bei der Set-Top-Box gewählten Kanal einzustellen.

Die aufgezeigte Lösung sollte möglichst vermieden werden, weil durch die Umsetzung auf ein analoges PAL-Signal die Bildqualität schlechter ist als beim DVBSignal.


Abb.: Anschluss einer Set-Top-Box an ein Fernsehgerät ohne SCART-Anschluss

Antwort auf/zuklappen

Welche Funktionen haben die Anschlüsse einer Set-Top-Box?

Beim Anschluss für das hochfrequente Eingangssignal handelt es sich bei Set-Top-Boxen für Satellit um Buchsen für F-Stecker und bei Set-Top-Boxen für Kabel und Terrestrik um die vom Fernsehgerät und Kabelanschluss bekannten Anschlussbuchsen.

Die SCART-Anschlüsse dienen zur Ausgabe der analogen Bild- und Tonsignale für das Fernsehgerät und den Videorecorder. An den roten und weißen Cinch-Buchsen steht das analoge Tonsignal für die Stereoanlage zur Verfügung. An dem optischen oder koaxialen digitalen Audioausgang werden die Tonsignale in digitaler Form bereitstellt. Bei verschiedenen Set-Top-Boxen sind inzwischen auch digitale Videoausgänge für DVD-Recorder verfügbar.

Durch einen entsprechenden Netzwerkanschluss ist Software-Update und/oder der Anschluss eines PCs möglich.

'
Abb.: Rückseite einer Set-Top-Box

Antwort auf/zuklappen

Kann ich meine Stereo-Anlage an die Set-Top-Box anschließen?

Eine große Zahl der auf dem Markt angebotenen Set-Top-Boxen verfügt über einen separaten analogen Audio-Ausgang mit Cinch-Buchsen. Sofern die Stereo-Anlage einen AUX-Anschluss aufweist, kann mit Hilfe eines Cinch-Kabels die Set-Top-Box an die Stereo-Anlage angeschlossen werden.


Abb.: Anschluss einer Set-Top-Box an eine Stereoanlage

Antwort auf/zuklappen

Ist mein DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) auch für Dolby Surround geeignet?

Wenn der DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) über einen digitalen Audio-Ausgang verfügt, dann können auch Dolby Surround, Dolby Digital oder vergleichbare Systeme genutzt werden.


Abb.: DVB-Empfang mit Dolby Surround

Antwort auf/zuklappen

Verfügen alle DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Boxen) über einen digitalen Audio-Ausgang?

Ob ein DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) über einen digitalen Audio-Ausgang verfügt, ist aus den technischen Daten des Geräts ersichtlich. Eine große Zahl der auf dem Markt angebotenen Geräte ist mit einem digitalen Audio-Ausgang ausgestattet. Dabei kann es sich um einen auch als optischen Anschluss bezeichneten Lichtwellenleiter-Anschluss und/oder einen Koaxial-Anschluss handeln.

Antwort auf/zuklappen

Kann ich auch mit meinem PC oder Laptop digitales Fernsehen empfangen?

Mit Hilfe einer entsprechenden DVB-Einsteckkarte oder DVB-Box für die jeweilige DVB-Empfangsart (DVB-S, DVB-C, DVB-T) kann das digitale Fernsehen auch mit dem PC oder Laptop empfangen werden.


Abb.: DVB-Einsteckkarte

Antwort auf/zuklappen

Wo kann ich mich am besten über das Angebot von DVB-Empfängern (z. B. Set-Top-Boxen) informieren?

Informationen über DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Boxen) lassen sich am besten im Fachhandel oder in Fachmärkten einholen. Hier steht eine Vielzahl von DVB-Empfängern (z. B. Set-Top-Boxen) zur Auswahl, über die im Bedarfsfall auch Fachverkäufer Auskunft erteilen können. Weitere Quellen sind der Fachversandhandel und das Internet, aber auch die Verbraucherzentralen und die Stiftung Warentest.

Antwort auf/zuklappen

Welche Merkmale haben DVB-T-Empfänger für den portablen Empfang?

Solche Empfänger verfügen im Regelfall über eine integrierte vertikale Stabantenne. Es kann meist auch eine externe Antenne angeschlossen werden. Einzelne Modelle weisen einen Flüssigkristall-Bildschirm (LCD-Display) auf und werden über wieder aufladbare Akkumulatoren mit der Betriebsspannung versorgt.


Abb.: Portabler DVB-T-Empfänger

Antwort auf/zuklappen

Welche Vorteile bietet „iDTV“?

Bei einem als iDTV bezeichneten Fernsehgerät ist das Empfangsteil für das digitale Fernsehen eingebaut, also im Gerät integriert. Damit erübrigt sich die Verwendung einer Set-Top-Box. Außerdem ist für die Bedienung keine separate Fernbedienung für die Funktionen der Set-Top-Box erforderlich.


Abb.: Integriertes digitales Fernsehgerät (iDTV)

Antwort auf/zuklappen

Gibt es DVB-Kombi-Empfänger für Satellit, Kabel und Terrestrik?

Die neuen Flachbildschirme haben i. d. R. einen DVB-T/DVB-C-Tuner, sodass diese Geräte sowohl für den DVB-T-Empfang also den digitalen Kabelempfang vorbereitet sind. Die hochwertigen TV-Geräte haben sogar einen dreifach-Tuner für DVB-T/DVB-C und DVB-S/S2 und können daher zusätzlich auch die Satellitenprogramme empfangen.

Antwort auf/zuklappen

Wie kann ich beim digitalen Fernsehen mein Fernsehgerät weiternutzen?

Das Fernsehgerät kann weiterhin genutzt werden, allerdings nur als Monitor für die Wiedergabe von Bild und Ton. Der Empfang digitaler Fernsehprogramme ist mit Hilfe einer vorgeschalteten Set-Top-Box möglich, die über ein SCART-Kabel mit dem Fernsehgerät verbunden wird. Abhängig von der vorgesehenen Empfangsart ist eine Set-Top-Box für Satellit (DVB-S), Kabel (DVB-C) oder terrestrische Sender (DVB-T) erforderlich.

Antwort auf/zuklappen

Welche Funktion hat ein DVB-Twin-Receiver?

Ein DVB-Twin-Receiver ist ein Gerät (Set-Top-Box oder integriertes digitales Fernsehgerät), das zwei unabhängig voneinander arbeitende Empfangseinrichtungen für DVB (Satellit (S), Kabel (C) oder Terrestrik (T)) enthält. Damit kann ein Programm gesehen und ein anderes Programm mit dem Videorecorder oder DVD-Recorder aufgezeichnet werden.

Antwort auf/zuklappen

Muss ich Empfangskanäle im DVB-Empfänger speichern?

Bei der erstmaligen Inbetriebnahme führt der DVB-Empfänger automatisch oder gemäß Vorgabe des Nutzers einen Programmsuchlauf durch und speichert die empfangenen Fernsehprogramme unter ihren Namen ab. Zum Empfang eines Fernsehprogramms muss deshalb lediglich der Programmname mit der Fernbedienung ausgewählt werden. Die Speicherung von Empfangskanälen ist also nicht erforderlich.

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein Programmsuchlauf?

Ein Programmsuchlauf (häufig auch nur als Suchlauf [engl.: Scan] bezeichnet) ist ein Arbeitsvorgang im DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box), bei dem das Frequenzspektrum auf Fernsehprogramme durchsucht wird.

Nach Abschluss eines Programmsuchlaufs speichert der DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) alle empfangenen Programme mit ihren Namen.

Antwort auf/zuklappen

Wann ist ein Programmsuchlauf erforderlich?

Ein Programmsuchlauf ist bei der erstmaligen Inbetriebnahme eines DVB-Empfängers (z. B. Set-Top-Box) erforderlich, allerdings auch bei Änderung der Programmbelegung, damit stets das aktuelle Programmangebot zur Auswahl steht.


Verschlüsseltes digitales Fernsehen

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was ist eigentlich „Pay-TV“?

Der Begriff „Pay-TV“ bedeutet Bezahlfernsehen. Im Gegensatz zu frei empfangbaren Fernsehprogrammen ist bei Pay-TV der Zugriff auf Programme kostenrelevant. Der Nutzer muss deshalb einen Vertrag mit dem Anbieter des Fernsehprogramms bzw. der Fernsehprogramme abschließen. Er erhält dann eine als SmartCard bezeichnete intelligente Chipkarte, mit deren Hilfe der Zugriff auf die im Vertrag angeführten Fernsehprogramme über das Conditional Access Module (CAM) im DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) erfolgen kann.

Antwort auf/zuklappen

Welche Varianten gibt es beim Pay-TV?

  • Pay-per-Package (PPP)
    Diese umfasst ein Programmpaket.
  • Pay-per-Channel (PPC)
    Diese umfasst einen vollständigen Kanal.
  • Pay-per-View (PPV)
    Diese umfasst nur einen Programmbeitrag. Die Kosten für die aufgezeigten Varianten hängen jeweils vom Anbieter der Programme ab.
Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet „CA“?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Conditional Access”, was mit „bedingter Zugriff“ übersetzt werden kann. Durch Conditional Access (CA) wird sichergestellt, dass nur berechtigte Nutzer auf verschlüsselte Fernsehprogramme zugreifen können. Conditional Access (CA) wird zur Realisierung von
Pay-TV eingesetzt.

Antwort auf/zuklappen

Was ist eine SmartCard?

Eine SmartCard hat die Form einer Chipkarte und wird für den Zugriff auf verschlüsselte Fernsehprogramme benötigt.


Abb.: SmartCard

Antwort auf/zuklappen

Warum benötige ich für das verschlüsselte digitale Fernsehen eine SmartCard?

Nur mit Hilfe der SmartCard kann der Nutzer die verschlüsselten digitalen Fernsehprogramme entschlüsseln und damit auf die Inhalte zugreifen.

Antwort auf/zuklappen

Wie funktioniert die Freischaltung einer SmartCard?

Die SmartCard enthält einen Chip, in dem unter anderem eine Nummer gespeichert ist, die den Nutzer identifiziert, der den Vertrag mit dem jeweiligen Programmanbieter abgeschlossen hat. In Verbindung mit den empfangenen Signalen wird diese Nummer geprüft und damit die Entschlüsselung der verschlüsselten Fernsehprogramme freigegeben.

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein CAM?

Baugruppe, welche für die Entschlüsselung verschlüsselt empfangener Fernsehprogramme (z. B. Premiere) erforderlich ist. Sie wird von außen in die Schnittstelle „Common Interface“ (CI) des DVB-Empfängers (z. B. Set-Top-Box) gesteckt und ist für ein spezifisches Verschlüsselungsverfahren ausgelegt. Für den Betrieb bedarf es außerdem einer SmartCard. Das CAM kann auch im DVB-Empfänger (z. B. Set-Top- Box) integriert sein. Es gilt dann die Bezeichnung „embedded CA“.


Abb.: Conditional Access Module (CAM)

Antwort auf/zuklappen

Welche Verschlüsselungsverfahren sind zurzeit üblich?

Es handelt sich um Betacrypt, Cryptoworks, Irdeto, Nagravision, Power Key, Seca, Viaccess und Videoguard.

Das Verschlüsselungsverfahren wird vom Programmveranstalter oder Netzbetreiber bestimmt. Das Conditional Access Module (CAM) muss für das jeweilige Verfahren ausgelegt sein.

Antwort auf/zuklappen

Welche Aufgabe hat ein CAM?

Mit dem Conditional Access Module (CAM) ist in Verbindung mit einer entsprechenden SmartCard die Entschlüsselung verschlüsselt empfangener Fernsehprogramme möglich. Das CAM ist jeweils nur für ein bestimmtes Verschlüsselungsverfahren ausgelegt.

Antwort auf/zuklappen

Was ist unter der Bezeichnung „embedded CA“ zu verstehen?

Die Bezeichnung „embedded CA“ bedeutet, dass für die Entschlüsselung verschlüsselt empfangbarer Programme kein externes Conditional Access Module (CAM) benötigt wird, sondern diese technische Funktionseinheit im DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) integriert ist.

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet Verwürfelung und Entwürfelung?

Die Verwürfelung [engl.: Scrambling] bedeutet, dass die Bitfolge im Datenstrom des Fernsehsignals nach einem als Common Scrambling bezeichneten standardisierten Rechenvorgang verändert wird. Auf der Empfangsseite muss dieser Vorgang verständlicherweise wieder rückgängig gemacht werden, weil der normale DVB-Empfänger ein verwürfeltes Signal nicht verarbeiten kann.

Die Entwürfelung [engl.: Descrambling] kann allerdings nur erfolgen, wenn der richtige „Schlüssel“ zur Verfügung steht. Dessen Bereitstellung erfolgt stets zweiteilig: Einerseits werden elektronische Schlüsselworte vom Programmanbieter zum Nutzer übertragen, andererseits benötigt der Nutzer eine entsprechende Smart-Card, die er in den im Conditional Access Module enthaltenen Kartenleser steckt. Passen die übertragenen Schlüsselworte zu den Daten auf der SmartCard, dann wird der Entwürfeler freigeschaltet.

 
Abb.: Conditional Access (Funktionsprinzip)

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet die Angabe „geeignet für SKY“ an einer Set-Top-Box?

Diese Angabe bedeutet, dass die Set-Top-Box für den Empfang und die Entschlüsselung des SKY-Programmbouquets und damit verbundener Anwendungen geeignet ist.

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein „CI“?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Common Interface“ und bedeutet eine standardisierte Schnittstelle in einem DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box), an die ein Conditional Access Module (CAM) angeschlossen werden kann.

Antwort auf/zuklappen

Welchen Vorteil hat ein DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) mit Common Interface?

Ein DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) mit Common Interface (CI) ermöglicht mit Hilfe eines Conditional Access Moduls (CAM) und einer entsprechenden SmartCard den Empfang verschlüsselter Fernsehprogramme. Im Gegensatz zu DVB-Empfängern (z. B. Set-Top-Boxen) mit „embedded CA“ können die mit der Schnittstelle CI unterschiedliche Verschlüsselungsverfahren verarbeiten. DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Boxen) mit Common Interface sind deshalb universeller einsetzbar


Interaktives digitales Fernsehen

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was ist ein „EPG“?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Electronic Programme Guide“ und bedeutet elektronischer Programmführer. Damit werden dem Nutzer Detailinformationen über die empfangbaren Fernsehprogramme anzeigt.


Abb.: EPG (Beispiel)

Antwort auf/zuklappen

Welche Aufgabe hat ein Navigator?

Ein Navigator ist ein Bildschirmmenü, das dem Nutzer alle empfangbaren Programme diskriminierungsfrei anzeigt und den unmittelbaren Zugriff auf diese ermöglicht.

Antwort auf/zuklappen

Sind alle DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Boxen) für interaktives digitales Fernsehen geeignet?

Bisher sind nur wenige DVB-B-Empfänger (z. B. Set-Top-Boxen) für interaktives digitales Fernsehen geeignet.


Aufzeichnung digitaler Fernsehprogramme

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was bedeutet die Abkürzung „PDR“?

Diese Abkürzung steht für „Personal Digital Recorder“ und bezeichnet einen DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box), der mit einem Festplatten-Laufwerk zur Aufzeichnung digitaler Fernsehprogramme ausgestattet ist.


Abb.: Set-Top-Box mit Festplatte

Antwort auf/zuklappen

Was versteht man unter „PVR“?

Es handelt sich um die Abkürzung für „Personal Video Recorder“. Die Bezeichnung ist vergleichbar zu Personal Digital Recorder (PDR).

Antwort auf/zuklappen

Kann ich meinen Videorecorder an die Set-Top-Box anschließen?

Der Videorecorder kann über den SCART-Anschluss der Set-Top-Box angeschlossen werden. Weist die Set-Top-Box zwei SCART-Anschlüsse auf, dann können das Fernsehgerät und der Videorecorder gleichzeitig angeschlossen werden.

Steht dagegen nur ein SCART-Anschluss zur Verfügung, dann müssen die Verbindungen zu den Geräten entweder jeweils umgesteckt werden oder es wird ein Adapter verwendet, der einen SCART-Anschluss in zwei SCART-Anschlüsse aufteilt.

Antwort auf/zuklappen

Was muss ich bei der Aufzeichnung digitaler Fernsehprogramme über einen DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) beachten?

Ein DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) kann nur ein Fernsehprogramm empfangen, daher ist das gleichzeitige Aufzeichnen und Anschauen unterschiedlicher Programme nicht möglich.


Radioprogramme beim digitalen Fernsehen

Kann ich auch digitale Radioprogramme mit einem DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) empfangen?

Im Rahmen des DVB-Standards können auch digitale Radioprogramme übertragen werden. Diese sind dann mit jedem DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box) empfangbar. Bei DVB-S werden bereits neben den digitalen Fernsehprogrammen auch digitale Radioprogramme übertragen, bei DVB-C stehen noch abschließende Entscheidungen der Kabelnetzbetreiber aus, während bei DVB-T die Übertragung digitaler Radioprogramme zurzeit nicht vorgesehen ist, weil die verfügbare knappe Übertragungskapazität vorrangig für digitale Fernsehprogramme genutzt werden soll.

Kann ich gleichzeitig ein digitales Fernsehprogramm und ein digitales Radioprogramm empfangen?

Da die Programme in einem Datenstrom übertragen werden, ist gleichzeitig entweder nur Fernsehempfang oder Radioempfang möglich.