Jugendmedienschutz im Internet

Kinder und Jugendliche sollen auch im Internet vor Inhalten, die ihnen Schaden zufügen können, geschützt werden. Dies sind nicht nur Gewalt oder Pornografie: Nach der gesetzlichen Vorgabe des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) sind damit alle Angebote gemeint, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit" zu beeinträchtigen.

Während beispielsweise im Fernsehen pornografische Darstellungen generell verboten sind, dürfen diese im Internet unter bestimmten Voraussetzungen verbreitet werden. Einige Inhalte sind auch im Internet verboten und werden bei Verbreitung verfolgt.

Mit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist in Deutschland erstmals eine gemeinsame und einheitliche Aufsicht für Rundfunk und Telemedien (Internet) realisiert worden. Die KJM dient dabei der jeweils zuständigen Landesmedienanstalt als Organ bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und sorgt für die Umsetzung des JMStV im privaten Rundfunk und in Telemedien.