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Medienkompetenzbericht

Mehr als 90 Prozent der jungen Erwachsenen sind bereits mit Hassbotschaften im Internet konfrontiert worden. Die LfM begegnet der Stimmungsmache im Netz mit Aufklärung und der Förderung von Medienkompetenz und digitaler Zivilcourage. Der aktuelle Medienkompetenzbericht nimmt den Umgang mit Hassrede als eine zentrale Herausforderung des vergangenen Jahres in den Blick und macht darüber hinaus die ganze Bandbreite der Themen und Aktivitäten der LfM-Medienkompetenz sichtbar. Hierzu zählen neben Qualifizierungs- und Informationsangeboten die landesweite Netzwerkarbeit, die Medienforschung sowie das Angebot im Bereich der Bürgermedien.

Im Berichtszeitraum 2015/16 informierte die LfM-Initiative Eltern+Medien in 850 geförderten Elternabenden in Schulen, Kitas und Familienzentren rund 21.000 Eltern über Fragen der Medienerziehung. Im Rahmen des Projekts Medienscouts NRW wurden inzwischen über 1.200 Beratungslehrkräfte geschult und mehr als 2.400 Jugendliche zu so genannten Medienscouts ausgebildet. Diese stehen ihren Mitschülern als Ansprechpartner bei Fragen und Problemen rund um Medienthemen zur Seite. In NRW nehmen derzeit mehr als 560 Schulen aus 47 (von 53) Kreisen/kreisfreien Städten teil.

Im Rahmen der Projekte Handysektor, Internet-ABC, Klicksafe und Auditorix bietet die LfM darüber hinaus mit Partnern Informationsmöglichkeiten in Internetportalen, sozialen Netzwerken und Newslettern. Das Online-Angebot wird durch eine Vielzahl an gedruckten Materialien ergänzt, die kostenfrei über das Bestellsystem bezogen werden können. Im vergangenen Jahr sind knapp 1,35 Millionen Publikationen versandt worden.