Pressemitteilung | 11.04.2014

Medienkommissionssitzung vom 11. April 2014

Werner Schwaderlapp ist neuer Vorsitzender der LfM-Medienkommission 


Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat heute einstimmig Prof. Dr. Werner Schwaderlapp zum neuen Vorsitzenden gewählt. 

Werner Schwaderlapp ist Professor für Medienmanagement, Mitgründer der Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien in Köln, Direktor des dortigen Medien Management Instituts, Mitglied des Medienausschusses der Industrie- und Handelskammer zu Köln sowie Mitgründer und Vorstandsmitglied von “Web de Cologne e.V.“, des Branchennetzwerks der Internetwirtschaft im Raum Köln.

Er wurde von den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen als Mitglied der Medienkommission benannt. 


Schwaderlapp ist damit Nachfolger von Dr. Frauke Gerlach, die als Direktorin zum Grimme Institut nach Marl wechselt.  Er sagte: "Gerne baue ich auf der langjährigen erfolgreichen Tätigkeit meiner Vorgängerin auf. Sie hat in der Medienkommission eine produktive und integrative Diskussions- und Entscheidungskultur geschaffen. Der von ihr geführte Leitbildprozess hat konkrete Aufgabenstellungen für die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung der Medienkommission definiert, die für unsere weitere Arbeit Maßstäbe setzen."


LfM-Direktor Jürgen Brautmeier
 gratulierte Schwaderlapp zur Wahl und sagte: „Ich freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Prof. Schwaderlapp, und ich danke Frau Dr. Gerlach für die angenehme Zusammenarbeit. Sie hat besonders durch ihre Diskussionsbeiträge zur Rolle und Funktion von ehrenamtlich tätigen Gremienmitgliedern die Position der Medienanstalt sehr gestärkt. Für Ihre Tätigkeit im Grimme Institut und bei der künftigen Neupositionierung des Grimme Preises wünsche ich ihr Alles Gute.“ 


Geplanter Vertrag zwischen Grimme Institut und LfM


Zu der geplanten Zusammenarbeit zwischen Grimme Institut und der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat LfM-Direktor Jürgen Brautmeier mitgeteilt, dass die Debatte darüber in den zuständigen Gremien des Grimme Instituts und der LfM geführt werden sollte. 

Brautmeier sagte, die LfM als Gesellschafter sei an einer Stärkung des Grimme Instituts interessiert und bereit, das Institut mit einer nennenswerten Summe zu fördern. „Es geht uns nicht darum, in irgendeiner Art und Weise die Unabhängigkeit des Instituts und der Preise einzuschränken.“ Als nächster Schritt seien deshalb die Beratungen in den Gremien beider Institutionen abzuwarten. 

Insgesamt geht es bei der geplanten Unterstützung um jährlich 850.000 Euro.


LfM setzt Medienkompetenzprojekt "Handysektor" fort


Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat in ihrer Sitzung vom 11. April 2014 beschlossen, das Projekt „Handysektor“ weiter zu fördern. Die Mecodia GmbH mit Sitz in Aichtal wird das Medienkompetenz-Angebot weiterhin betreuen. Ziel von Handysektor ist es, jugendliche Nutzer für Gefahren der Mobilkommunikation zu sensibilisieren und Nutzungspotentiale aufzuzeigen. Auch Eltern und Pädagogen gibt das Angebot eine Orientierungshilfe in der mobilen Welt. 

Die LfM bietet Handysektor gemeinsam mit dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) an, in dem die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) und die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) kooperieren. Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.handysektor.de abrufbar. 


Programme der Mediengruppe RTL Deutschland und der ProSiebenSat.1 Media AG weiterhin über DVB-T empfangbar


Die TV-Programme der Mediengruppe RTL Deutschland und der ProSiebenSat.1 Media AG werden in Nordrhein-Westfalen weiterhin über DVB-T (digitales Antennenfernsehen) ausgestrahlt. Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) beschloss in ihrer Sitzung vom 11. April 2014, die sogenannte Zuweisung der Übertragungskapazitäten für DVB-T um jeweils fünf weitere Jahre zu verlängern. Die Programmbouquets bestehen aus den Sendern RTL, RTL 2, VOX und Super RTL sowie ProSieben, Sat.1, kabel eins und N24. Die Verlängerung umfasst auch die Sendezeiten für die jeweiligen Regionalfensterprogramme.


Der neue Vorsitzende der LfM-Medienkommission, Prof. Werner Schwaderlapp, kommentierte die Entscheidung so: „Die Medienkommission begrüßt, dass - entgegen früherer Planung - nunmehr doch beide private Sendergruppen die DVB-T-Ausstrahlung fortsetzen. Damit behalten die Einwohner von NRW einen kostengünstigen Zugang zu einer breiten Angebotspalette.“