Pressemitteilung | 06.08.2014

361 Grad Respekt: Videocamp startet in Köln

Vom 8. bis 10. August findet das vierte von insgesamt sechs Videocamps im Rahmen von 361 Grad Respekt ‒ Der Jugendwettbewerb auf YouTube gegen Ausgrenzung an der Fachhochschule Köln statt. Sylvia Löhrmann, Stellv. Ministerpräsidentin und Schulministerin NRW, derzeit Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), unterstützt zusammen mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) (Link zum Aufrufvideo der LfM) die Initiative als Patin und wird die Teilnehmer am kommenden Samstag begrüßen. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 25 Jahren produzieren unter professioneller Anleitung den vierten offiziellen Kampagnenspot zur bundesweiten Aktion für mehr Respekt und gegen Mobbing.


Videocamp gibt Impulse: Filme von Jugendlichen rufen Deutschland zum Mitmachen auf


Im Rahmen des Workshops werden die Jugendlichen bei der Recherche über die Ideenentwicklung bis hin zur Produktion des Spots von geschulten Medienpädagogen begleitet. Der Impuls-Spot wird circa eine Woche nach dem Workshop auf dem offiziellen Kampagnen-Kanal auf YouTube unter youtube.de/361grad präsentiert und ruft jeden auf, mitzumachen und eine eigene Videobotschaft oder ein Videostatement auf die 361-Grad-Plattform zu stellen. So soll ein öffentliches Zeichen gegen Mobbing gesetzt werden. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt: Ob Zuhause mit der Webcam oder unterwegs mit dem Handy oder Tablet, gemeinsam mit Freunden, der Familie oder Kollegen – nahezu jeder ist heute in der Lage ein kurzes Video zu produzieren, um ein Zeichen für mehr Respekt und gegen Ausgrenzung zu setzen.

Sylvia Löhrmann zu ihrer Motivation, den Wettbewerb zu unterstützen: „Schule ist ein wichtiger Ort des gesellschaftlichen Lebens. Hier werden Kinder und Jugendliche darin bestärkt, bei Mobbing im Klassenzimmer und Cybermobbing im richtigen Moment einzuschreiten und auch schon bei Anzeichen von Ausgrenzung nicht wegzuschauen. Der Videowettbewerb 361 Grad Respekt gibt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Ideen für ein gutes Schulklima zu entwickeln und gleichzeitig ihre Medienkompetenz unter Beweis zu stellen. Sie lernen, mit Unterstützung von Lehrkräften und Eltern Verantwortung für ein faires Miteinander zu übernehmen. Das ist gut, denn wir brauchen engagierte junge Menschen und starke Persönlichkeiten für eine tolerante und offene Gesellschaft.“ 


Dr. Jürgen Brautmeier
, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) zur Kampagne: „Die Unterstützung der Initiative 361 Grad Respekt ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Die LfM engagiert sich ja schon länger in vielfältiger Weise mit ihren Medienkompetenzaktivitäten gegen Cybermobbing und bietet mit ihren Projekten und Materialien Jugendlichen, Pädagogen und Eltern Informationen und Unterstützung an. Mit dem neuen Video, das unsere Auszubildenden eigenständig konzipiert und gedreht haben, setzen wir ein weiteres Zeichen gegen Ausgrenzung. Vielleicht gelingt es so, Jugendliche direkt anzusprechen und sie zu mobilisieren, dass sie respektvoll auch im Netz miteinander umgehen, dass sie mit offenen Augen und etwas Hilfsbereitschaft surfen und damit Cybermobbing bekämpfen.“

Über 361 Grad Respekt


Im Jahr 2009 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und „Laut gegen Nazis” gestartet, geht „361 Grad Respekt ‒ Der Jugendwettbewerb auf YouTube gegen Ausgrenzung“ in diesem Jahr in die vierte Runde. Der Initiator der diesjährigen Kampagne ist die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.). Unterstützung erhält die Kampagne von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig (Link zur Videobotschaft) sowie von zahlreichen Institutionen wie der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und YouTube-Stars wie Y-Titty (Videolink), LeFloid (Videolink), daaruum (Videolink) und ApeCrime (Videolink).


Hinweise für Redakteure:

Pressekontakte:

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FSM e.V.
Björn Schreiber
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