Pressemitteilung | 04.02.2014

Neue Ausgabe der Broschürenreihe Digitalkompakt

LfM analysiert die Bedeutung sozialer Netzwerke auf die öffentliche Meinungsbildung und –verbreitung.

Wie entsteht die öffentliche Meinung im Jahre 2014? Welche Rolle spielen die etablierten Meinungsmacher noch? Sind soziale Medien mehr als nur Beiwerk der klassischen Medien? Welche Hürden entfallen heutzutage bei der Meinungsbildung und welche sind neu entstanden? Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) geht mit der neuen Ausgabe der Reihe Digitalkompakt LfM „Die vernetzte  Öffentlichkeit. Meinungsbildung durch Facebook, Twitter und Co.“ diesen und weiteren Fragen nach.

Die Broschüre behandelt das Thema anhand der zentralen Ergebnisse einer Forschungsexpertise, die Prof. Dr. Marcel Machill, Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler und Dr. Uwe Krüger von der Universität Leipzig im Auftrag der LfM durchgeführt haben. Außerdem sprechen auch Roland Tichy (Chefredakteur der Wirtschaftswoche), Frank Schmiechen (stellv. Chefredakteur der Welt-Gruppe) und Axel Maireder (Universität Wien) exklusiv über Twitter zwischen „Punkrock“, „#aufschrei“ und „Sektencharakter“.

„Vom Arabischen Frühling bis zur Wiederwahl von Barack Obama spielen soziale Netzwerke in Politik und Gesellschaft eine immer wichtigere, aber kaum erforschte Rolle“, betonte LfM-Direktor Dr. Jürgen Brautmeier. „Man sollte auch diese neuen Plattformen als Gatekeeper mit eigenen Geschäftsinteressen kritisch im Auge behalten“, sagte er. „Sie haben bei vielen Ereignissen eine oft größere Bedeutung für die Meinungsbildung der Menschen als man denkt – und stehen z. B. mit dem Fernsehen im Wettbewerb.“

Die Broschüre Digitalkompakt LfM #8: Die vernetzte Öffentlichkeit können Sie hier herunterladen. Die ausführliche Expertise aus der Reihe LfM-Materialien ist ebenfalls als Digital- und Printversion erhältlich.