Pressemitteilung | 05.02.2014

Themenmonat „Sexting“ bei Handysektor

Aktuell mehren sich in Deutschland Fälle von versendeten Nacktbildern unter Jugendlichen – ein Trend, der auch als „Sexting“ bezeichnet wird. Um Teenager über das Phänomen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu informieren, startet www.handysektor.de im Februar den Themenmonat „Sexting“. Das Handysektor-Team hat dazu eigens ein Erklärvideo produziert.

Was ist Sexting?

Sexting setzt sich aus den Wörtern „Sex“ und „texting“ (engl. „Nachrichten verschicken“) zusammen. Dabei geht es um Menschen, die sich nackt oder leicht bekleidet selbst fotografieren oder ablichten lassen. Anschließend können die Bilder ohne großen Aufwand mit dem Mobiltelefon über Dienste wie WhatsApp oder SnapChat verschickt werden.

Nacktbild als Liebesbeweis

In der Regel handelt es sich bei Sexting nicht um heimlich aufgenommene Fotos. Meist werden die Bilder bewusst z. B. an den Freund oder die Freundin versendet. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Vom Wunsch nach Selbstbestätigung bis hin zum Liebesbeweis. Die Problematik dabei ist, dass der Empfänger die Bilder speichern und weiterschicken kann. So verliert der Absender schnell die Kontrolle über die Verbreitung der persönlichen Aufnahmen. Sind die Bilder erst einmal in der Öffentlichkeit, kann das für die betroffene Person sehr belastend sein.

Handysektor-Video klärt über Sexting auf

„Wie weit verbreitet das Phänomen tatsächlich ist, lässt sich nur schwer einschätzen. In letzter Zeit häufen sich jedoch die uns bekannten Fälle von versendeten Nacktbildern unter Jugendlichen“, so Markus Merkle, Projektleiter von Handysektor. Das Onlineportal klärt daher im Rahmen eines Themenmonats über Sexting auf. Neben der richtigen Selbstdarstellung werden auch rechtliche Aspekte und der richtige Umgang mit speziellen Bilder-Apps (z. B. SnapChat) aufgegriffen. Das Erklärvideo zum Thema können Sie hier anschauen.

Handysektor ist ein werbefreies Informationsangebot für Jugendliche, das diese bei einem kompetenten Umgang mit mobilen Medien unterstützen will. Die Webseite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Die Projektleitung hat Markus Merkle (mecodia GmbH) inne.


Kontaktinformationen


Landesanstalt für Medien NRW (LfM)

Dr. Peter Widlok

Telefon (0211) - 7 70 07 - 141


Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)

c/o Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)

Thomas Rathgeb

Telefon (0711) - 66 99 152


Redaktion Handysektor 

c/o mecodia

Markus Merkle

Telefon: (07127) – 799042