Pressemitteilung | 09.11.2015

klicksafe-Werbespot „Wo ist Klaus?“ nun auch ins Arabische und Mazedonische übersetzt

Rassistische, pornographische oder gewaltverherrlichende Inhalte: Jugendliche müssen im Internet geschützt werden. Das fordert auch der Werbespot „Wo ist Klaus?“, der nun ins Arabische und Mazedonische übersetzt wurde. Der preisgekrönte Spot der EU-Initiative klicksafe feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Und nach wie vor ist er sowohl in Deutschland als auch international gefragt: Seit klicksafe den Clip im deutschen Fernsehen schaltete, wurde er in insgesamt 16 Sprachen übersetzt. Alle Versionen sind unter klicksafe.de verfügbar.

 „Wo ist Klaus?“ fragen Skinheads, Pornodarsteller und eine martialisch gekleidete Actionfigur im Werbespot der EU-Initiative klicksafe; arglos zeigt ihnen Klaus‘ Mutter den Weg zum Zimmer ihres Sohns. Den bewusst provokanten Spot gibt es nun seit zehn Jahren, doch in Zeiten von Sexting, Cybermobbing und Hassmails ist die Botschaft im Abspann aktueller denn je: „Im wirklichen Leben würden Sie ihre Kinder schützen. Dann machen Sie es doch auch im Internet.“ Seit einiger Zeit bietet klicksafe einige Inhalte u.a. auch in Arabisch an. Die Übersetzung des Spots ergänzt diese Materialien. Und dass der Spot nach wie vor internationale Aufmerksamkeit genießt, zeigt die erst kürzliche Anfrage aus Mazedonien, den Spot zu übersetzen. Mit den beiden neuen Sprachfassungen gibt es den Clip damit nun in insgesamt 17 Sprachen (u.a. in Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch und Türkisch). Hier kann der Clip in den neuen Sprachversionen abgerufen werden.

  „Ob in Deutschland oder sonst wo auf der Welt: Eltern würden niemals so handeln wie die Mutter in unserem Spot", sagt klicksafe-Sprecher Dr. Joachim Kind. „Dass der Spot auch zehn Jahre nach seiner Einführung ungebremst international nachgefragt ist, zeigt, dass er immer noch den Zeitgeist trifft: Im Internet gibt es zweifelsohne Gefahren, vor denen Eltern ihre Kinder schützen müssen. Aber es ist auch wichtig, dass Eltern in direkter Kommunikation mit ihren Kindern stehen: Die Mutter sollte mit Klaus sprechen, was ihn online interessiert.“

 Der klicksafe-Spot "Wo ist Klaus?" wurde von der Werbeagentur Ogilvy & Mather entwickelt und von Neue Sentimental Film AG produziert. Seine TV-Premiere im deutschen Fernsehen hatte er 2005. Unter der Schirmherrschaft des früheren Kulturstaatsministers Bernd Neumann lief der Spot außerdem bundesweit im Kino. Beim internationalen New York Werbefilmfestival wurde der 58-Sekunden-Film 2006 mit dem renommierten AME-Award ausgezeichnet.

 klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im CEF Telecom Programm der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.

klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im CEF Telecom Programm der Europäischen Union, Safer Internet DE (www.saferinternet.de). Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Nummer gegen Kummer (Helpline) an.