Pressemitteilung | 20.01.2016

Die Medienanstalten präsentieren sich unter der Federführung der LfM auf der didacta

Bildungsmesse vom 16. bis 20. Februar in Köln

Teaserbild zur Didacta 2016 (c) Koelnmesse Bilddatenbank
Bild: (c) Koelnmesse Bilddatenbank

Auf einem Gemeinschaftsstand auf der internationalen Bildungsmesse didacta in Köln stellen die Medienanstalten und die Landesanstalt für Medien (LfM) ihre Projekte und Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz vor:

Die Initiativen bzw. Projekte „Internet-ABC“, „Flimmo“, „klicksafe“, „Handysektor“ und „juuuport“ der Medienanstalten machen sich zusammen mit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest für mehr Medienkompetenz stark.

Mit der Faszination für die Neuen Medien geht auch die Sorge einher: Wie gehen Kinder und Jugendliche mit Computer, Fernseher und Handy um? Viele sind mit jugendgefährdenden Spielen, Internetangeboten oder auch TV-Sendungen überfordert. Insbesondere Eltern und Lehrer sind gefragt: Wissen sie, mit welchen Medieninhalten die Kinder konfrontiert werden?

Auf der didacta informieren verschiedene Initiativen der Medienanstalten das Messepublikum über ihre Arbeit und geben Tipps, wie der Medienalltag von Kindern und Jugendlichen sicherer gemacht werden kann.

Die didacta 2016 ist die größte Bildungsmesse Europas, die einen Überblick über Angebot, Trends und aktuelle Themen von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenqualifizierung bietet. In Köln treffen sich in diesem Jahr die wichtigsten Entscheidungsträger aus allen Bildungsbereichen. Über 870 Anbieter präsentieren einem großen Publikum neue Lösungen für die unterschiedlichsten Bildungsbereiche. In zahlreichen Foren, Vorträgen, Kongressen, Workshops und Diskussionsrunden greift das Rahmenprogramm aktuelle bildungspolitische und pädagogische Entwicklungen auf.

Auf dem Gemeinschaftsstand in Halle 6.1. präsentiert die Landesanstalt für Medien NRW unter dem Motto „ Medien kompetent nutzen!“ eigene Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz aus Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Medienscouts NRW“, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler für die Risiken medialer Angebote zu sensibilisieren und den selbstbestimmten, kritischen und kreativen Umgang mit problematischen Medienangeboten zu fördern.

Den Pädagogen stehen eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien sowie Materialien für Eltern, Schüler und Schülerinnen kostenfrei zur Verfügung.

Übersicht über die beteiligten Projekte der Medienanstalten

Das „Internet-ABC“ ist ein spielerischer Ratgeber für die ersten Schritte ins Netz. Das Portal www.internet-abc.de bietet auf jeweils eigenen Seiten Kindern (von fünf bis zwölf Jahren), Eltern und Pädagogen Hilfestellung und Tipps für den sicheren Umgang mit dem Internet. Kinder können Angebote zum Lernen, Spielen und Kommunizieren ausprobieren, und Eltern und Pädagogen erhalten Tipps, wie sie Kinder sicher ins und im Netz begleiten können. Das Projekt wird vom gemeinnützigen Verein Internet-ABC e.V. getragen, dem alle Landesmedienanstalten angehören.

„FLIMMO“ ist ein Programmratgeber für Eltern, der das Fernsehen aus Kindersicht betrachtet und zwischen den Wünschen der Kinder und den Sorgen der Eltern vermittelt. Der FLIMMO erscheint dreimal pro Jahr als kostenlose, werbefreie Broschüre und liegt bundesweit in Kindergärten, Schulen, kirchlichen Einrichtungen, Kinderarztpraxen und Apotheken aus. Ihn gibt es auch im Internet unter www.flimmo.tv und als App (für iOS und Android).

Unter dem Motto „Mehr Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz“ richtet sich klicksafe mit aktuellen Infos zu Sicherheits- und Verbraucherthemen vor allem an Eltern, Heranwachsende und Pädagogen. Als deutsche Initiative im Safer Internet  Programm der Europäischen Union betreibt klicksafe das Online-Informationsportal (www.klicksafe.de) und vernetzt bundesweit Akteure, die im Bereich Internetsicherheit aktiv sind.

Die Internetseite „Handysektor – Sicherheit in mobilen Netzen“ (www.handysektor.de) hat das Ziel, insbesondere Kinder und Jugendliche über die Risiken der Handytechnologien und -anwendungen aufzuklären und ihre Kompetenzen im Umgang mit diesem Alltagsmedium zu stärken.

Auf www.juuuport.de, der Plattform gegen Mobbing und Abzocke im Web, helfen Jugendliche anderen Jugendlichen und beraten sie bei ihren Problemen im Web. Die jugendlichen Scouts, die auf juuuport als Online-Beraterinnen und -Berater aktiv sind, setzen sich für einen respektvollen Umgang im Internet ein. Sie wurden von Experten ausgebildet und arbeiten ehrenamtlich.

Die Projekte präsentieren sich am Gemeinschaftsstand der Medienanstalten in Halle 6.1, Stand D 68.