Meldung | 07.09.2017

Medientreff 2017 Verstehen – Vertrauen – Verantworten

Der NRW-Radiogipfel in Siegburg

Bereits zum neunten Mal lädt das katholisch-soziale Institut (KSI) gemeinsam mit der Gesellschaft für mehr Qualität (MQ) zum ihrem jährlichen Medientreff. Bedingt durch den diesjährigen Umzug des KSI findet der NRW-Radiogipfel in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Michaelsberg in Siegburg statt.

Die technologischen Veränderungen werden sich auch in NRW auf den Radiomarkt auswirken daher richtet der NRW Radiogipfel seinen Blick in die Zukunft. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto Verstehen – Vertrauen – Verantworten. Zwei Tage lang diskutieren die Teilnehmenden mit Radiomacherinnen und Radiomachern sowie Expertinnen und Experten wichtige Fragen rund um die Zukunft des Lokalradios. Was erwarten Hörerinnen und Hörer von ihrem Lokalradio? Welche Kompetenzen sind gefragt oder wie macht man glaubwürdiges Lokalradio?

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) unterstützt die Veranstaltung. Zum Auftakt spricht LfM-Direktor Tobias Schmid, in einem vorab aufgezeichneten Interview, über die Zukunft des Lokalradios in NRW. „Das Lokale ist die Chance.“ Eine der zentralen Stärken des Lokalradios sieht er in ihrer regionalen Verortung. So können sich Hörerinnen und Hörer in den Angeboten widerfinden und sich mit diesen identifizieren, „was ist in meiner Stadt, was ist in meiner Region groß?“

Daneben bleibe es natürlich wichtig, gutes und professionelles Radio zu machen. NRW wird sich nicht von der Entwicklung des Marktes abschotten können. So wird sich das Digitalradio in NRW zukünftig vermehrt gegen andere Sender und Formate behaupten müssen, unabhängig davon wie der technologische Weg der Übertragung langfristig aussehen wird.

Simone Jost-Westendorf, Geschäftsführerin der LfM-Stiftung Vor Ort NRW hat am ersten Veranstaltungstag zum Thema Constructive Radio gesprochen.