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Transkription

Ganz junge Gewinner, etwas ältere Sieger, in jedem Fall strahlende Gesichter: Für herausragende Leistungen im Bürgerfunk - und -fernsehen gab‘s auch in diesem Jahr wieder den LfM-Bürgermedienpreis. Die Macher von 13 Beiträgen wurden im LVR-Museum in Oberhausen für ihre TV- und Radioproduktionen ausgezeichnet. Darunter auch das Team des Lokalmagazins mnstr.tv.

 [O-Ton mnstr.tv]Die Qualität der Sendungen schwankt natürlich immer. Je nachdem, wer gerade dabei ist. Das ist aber auch richtig und gut so, weil das ist das, was Bürgermedien ausmacht. Es geht nicht darum, dass das technisch perfekt ist. Sondern dass die Leute bei uns ankommen, etwas lernen und was mitnehmen. Gerade die Medienkompetenzvermittlung ist uns bei Münster TV superwichtig.

 Neben den von Fachjurys ausgelobten Preisen gab‘s auch einen Publikumspreis. Von seinen zahlreichen Zuschauern zum Sieg gevotet wurde im Bereich Bürgerfernsehen der Verein „CAS-TV“ mit seinem Beitrag "Band Exit - mit Musik raus aus dem Alltag".

 [Stephan Aschenbach]Ich hoffe, man sieht das Strahlen in meinen Augen. Das ist einfach ein wunderbares Gefühl. Ja, wir feiern hier gerade im Kreis so ein bisschen, weil wir sind jetzt gerade mal 4 Jahre Cas-TV, und jetzt schon dabei zu sein, einen Preis zu gewinnen, das ist Wahnsinn.

Ganz neu dabei, seit diesem Jahr als Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, freut sich auch Tobias Schmid über die Bandbreite im Bürgerfunk.

 [Tobias Schmid]Ich glaube, der heutige Abend hat ganz gut gezeigt, was man so alles machen kann im bürgermedialen Bereich. Ich finde, die Beiträge waren extrem vielfältig, sowohl im Hörfunk- als auch im Fernsehbereich waren ganz tolle Sachen dabei, und es ist toll zu sehen, wie man mit diesem leidenschaftlichen Engagement und gleichzeitig auch ganz guter technischer Arbeit mediale Beiträge machen kann, die sich nicht verstecken müssen.

 Eine weitere Möglichkeit, seine Beiträge einem großem Publikum zu zeigen, bietet seit neustem die derzeit schon im Testbetrieb laufende Bürgermedienplattform. Gelegenheit für Projektleiter Michael Steinbrecher, auf der Verleihung über den Stand der Dinge zu berichten.

 [Michael Steinbrecher]Wir haben 400 Sendungen und Beiträge schon in unserer neuen Mediathek. Wir haben allein 180 ganze Sendungen aus dem Bürgerfunk. Und ich kann aber nur sagen, wir wollen mit Ihnen gemeinsam wachsen. Wir wollen natürlich mehr. Wir würden es toll finden, wenn Sie weiter dabei sind, wenn Sie weiter uns Feedback geben, wenn Sie weiter auch testen, denn davon lebt das Ganze.

 ... aber auch nrwision lebt weiter. Allerdings neu positioniert – und in Zukunft als Marke gemeinsam mit der Bürgermedienplattform präsentiert.

 An ihre mediale Zukunft denken auch die Preisträgerinnen der FHM Bielefeld. Für ihr Radioformat mit dem Thema „Heimat“ haben sie einen der 16 zusätzlich zu den Hauptpreisen ausgelobten Anerkennungspreise gewonnen.

[O-Töne FHM on Air, Bielefeld]

[Sprecherin 1] Ich glaube, da spreche ich für alle, dass wir uns sehr geehrt fühlen, dass wir jetzt hier sein dürfen. Und dass wir jetzt auch von den vierzig besten ausgewählt wurden, dass wir jetzt hier sind, das ist echt ein großes Ding, gerade für uns Studenten.

[Sprecherin 2] Ja man muss auch sagen, wir studieren ja auch Medienkommunikation und Journalismus. Und vor allem, wenn man dann halt im Studium schon so einen Preis gewinnt, wenn man halt auch vorhat, mal beruflich im Journalismus zu landen, ist das halt auch klasse, wenn man sieht, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Ja und der einzig richtige Weg nach einer Preisverleihung ist natürlich der auf die Party danach …