Drei Fragen an ...

... Horst Bongardt

Vorsitzender Verband Lokaler Rundfunk in Nordrhein-Westfalen (VLR NRW)

Warum engagiert sich der VLR beim LfM-Hörfunkpreis?

Der Hörfunkpreis ist mehr als ein Geldpreis. Die Veranstaltung bietet Raum, die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lokalfunks angemessen zu würdigen. Dabei beobachten wir Jahr für Jahr eine Steigerung der Qualität und Kreativität der eingereichten Beiträge und glauben, dass der Hörfunkpreis ein Ansporn sein kann, in den Redaktionen weiterhin auf hohem Niveau zu arbeiten.

Was zeichnet die Kategorie „Projekte/Serie“ besonders aus?

Projekte und Serien sind kreativer Journalismus und Herausforderung zugleich. Sie lassen Raum für journalistische Arbeit, für das Erzählen einer Geschichte und das Unterhalten der Hörerinnen und Hörer. Gleichzeitig sind sie nur erfolgreich, wenn Hörerinnen und Hörer über einen längeren Zeitraum begeistert werden können und jedes Stück des Projekts oder der Serie für sich alleine gut ist. Für uns, die wir den Preis in dieser Kategorie stiften, sehen wir hier die Königsdisziplin im Lokalfunk.

Welchen Beitrag kann und soll der Lokalfunk in NRW leisten?

In Zeiten von Hasskommentaren im Netz und Falschmeldungen, die sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreiten, bietet der Lokalfunk professionelle und schnelle Information. Verwackelten Social-Media Bildern von vermeintlichen Katastrophen stellt er belastbare Fakten und guten Journalismus entgegen. Er ist verlässliches Medium aus dem lokalen Lebensraum seiner Hörerinnen und Hörer, begleitet und unterhält über den Tag und bietet mit seinem Servicemeldungen zu Wetter, Verkehr und Blitzern – getreu seinem Motto – den besten Mix.

Für die Zukunft ist der Lokalfunk in NRW… (Bitte vollenden Sie)…

… eine Konstante, die ihren Erfolg der vergangenen 25 Jahre fortsetzen wird. Mit Sicherheit.