29.09.2017

Drei Fragen an ...

... Markus Lahrmann

Mitglied der Medienkommission der LfM

Sie stiften erstmals einen Preis beim LfM-Hörfunkpreis. Warum dieses Engagement?

Der Lokalfunk ist nah bei den Menschen, nah an ihren alltäglichen Freuden und Problemen. Er berichtet über das was, die Menschen vor Ort, in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft bewegt und interessiert. Das Lokalradio nimmt ihre Sorgen ernst und versucht – mit guter Musik und journalistischem Anspruch – den Hörern ein guter Begleiter durch den Tag zu sein. Das finden wir toll und wollen es würdigen.
Denn diese unmittelbare Nähe zu den Menschen ist auch uns Wohlfahrtsverbänden wichtig. In unseren Beratungsstellen, in den ambulanten und stationären Diensten und Einrichtungen geht es immer zuerst um das Wohl der Menschen, die bei uns Rat suchen, sich uns anvertrauen, sich betreuen und unterstützen lassen.

Welche Programmleistungen/Berichterstattungen im Lokalfunk in NRW sind Ihnen in besonderer Weise im letzten Jahr in Erinnerung geblieben?

Ganz besonders die Berichterstattung über Flüchtlinge – und auch die Radioprojekte, bei denen sich Flüchtlinge beteiligen konnten. Und daneben freut uns natürlich, wenn im Zusammenhang mit der Spendenaktion LICHTBLICKE auch über soziale Not berichtet wird, die es immer noch gibt und die man auch nicht kleinreden darf.

Der Preis wird von einer unabhängigen Jury vergeben. Wer ist in der Jury und wie ist der Auswahlprozess?

In der Jury sitzen der amtierende Vorsitzende der LAG Freie Wohlfahrtspflege Andreas Johnson, die Pressesprecherin Isolde Weber, der von den Wohlfahrtsverbänden in die LfM-Medienkommission entsandte Vertreter Markus Lahrmann und zwei unabängige Journalisten: Anja Martin (freie Redenschreiberin, Sprecherin und Kommunikationsberaterin) und Udo Kreuer (stellv. Programmdirektor/Chefredakteur bei Radio NRW), die aufgrund ihrer Vita einen Bezug zum den Wohlfahrtsverbänden bzw. zum Lokalfunk haben.
Über die Zusammensetzung der Jury hat der Hauptausschuss der LAG Freie Wohlfahrtspflege auf Vorschlag des Arbeitskreises Öffentlichkeitarbeit entschieden.

Für die Zukunft des Lokalradios in NRW… (Bitte vervollständigen Sie)

... wünschen wir uns weiterhin eine tragfähige finanzielle Basis, damit der Lokalfunk seinen großen Vorzüge – die Nähe zu den Menschen – auch weiterhin mit hoher journalistischer Qualität ausspielen kann.