Von Meinungsmachern und Meinungsmacht im Internet

Welche digitale Ethik brauchen Mensch und Maschine?

Unser Alltag ist zunehmend ein digitaler Alltag. Google, Facebook & Co. und deren Algorithmen bestimmen in hohem Maße, welche Informationen wir erhalten. Doch wer steuert diese Prozesse? Neutrale Algorithmen oder der Mensch, der sie programmiert?

Auch der einzelne Nutzer hat durch Social Media mitunter enormen Einfluss auf die gesellschaftliche Meinungsbildung - im Positiven wie im Negativen. Ein eindringliches Beispiel dafür: Hate Speech.

Müssen wir diese Macht von Algorithmen und Verfassern von Hassbotschaften im Netz regeln? Und wenn ja, wie? Die Antwort darauf lautet oft: Wir brauchen eine digitale Ethik. Aber kann Ethik all das leisten? Wer trägt die Verantwortung für ein respektvolles Miteinander im Netz? Unternehmen? Medienregulierung und Politik? Oder was kann der Einzelne tun?

Antworten auf diese Fragen wurden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten auf der Medienversammlung 2016 am 28. Juni im Kölner KOMED diskutiert. 

Auch unter #meve16 beteiligten sich zahlreiche Personen an der Veranstaltung.

Zum Programm der Medienversammlung 2016.