Prof. Dr. Volker Lilienthal

Prof. Dr. Volker Lilienthal ist Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für die Praxis des Qualitätsjournalismus am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg. Zuvor war er verantwortlicher Redakteur des Fachdienstes „epd medien“ in Frankfurt a.M. Heute ist er Mitherausgeber der Internationalen Zeitschrift für Journalismus „Message“.

Lilienthals Arbeitsschwerpunkte sind Journalismus und Journalismusforschung, Recherche und Qualitätssicherung, Medienethik und -kritik. Regelmäßig wirkt er in Jurys von Medienpreisen mit. So ist er ständiges Mitglied der Jury des Otto Brenner Preises für Kritischen Journalismus.

Geboren 1959 in Minden /Westfalen, studierte Lilienthal ab 1978 Journalistik an der Universität Dortmund und schloss 1983 als Diplom-Journalist ab. Darauf folgte ein Studium der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft an der Universität Siegen, das er 1987 mit der Promotion beendete. Nach beruflichen Anfängen im Handelsblatt-Verlag in Düsseldorf war er seit 1989 er Redakteur beim Evangelischen Pressedienst (epd), seit 1997 stellvertretender Ressortleiter und seit Januar 2005 Verantwortlicher Redakteur von „epd medien“.

Buchveröffentlichungen: „Recherchieren“ (Konstanz: UVK 2014), „Qualität im Gesundheitsjournalismus“ (Hrsg., zusammen mit D. Reineck und T. Schnedler; Wiesbaden: SpringerVS 2014), „Professionalisierung der Medienaufsicht. Neue Aufgaben für Rundfunkräte“  (Hrsg.; Wiesbaden: VS: 2009), „Sendefertig abgesetzt. ZDF. SAT.1 und der Soldatenmord von Lebach" (Berlin: VISTAS 2001), „Literaturkritik als politische Lektüre" (Berlin: Wissenschaftsverlag Volker Spiess 1988).


Auszeichnungen u.a.: 2002: „Besondere Ehrung" beim Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik. 2004: „Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche; 2005: „Reporter des Jahres“ und „Fachjournalist des Jahres“, Bert-Donnepp-Preis; 2006: Leipziger Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien sowie Nominierung zum Henri Nannen Preis in der Sparte „Bestes investigatives Stück“.