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Videostatement von Stephan Dreyer

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Transkription

Was man beobachten kann ist, dass Kinder immer früher auch im Internet unterwegs sind. Das kann mit dem PC der Eltern sein, es kann mit dem Tablet sein, mit dem Smartphone, und dabei interagieren sie mit einer Menge Angeboten. Angebote, die speziell für Kinder sind. Angebote, die aber auch für Erwachsene oder für alle Altersgruppen sind. Und wir vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung aus Hamburg haben im Auftrag der LfM in Nordrhein-Westfalen und des Bundesfamilienministeriums eine Studie gemacht in den letzten 18 Monaten, die versucht hat, rauszubekommen mit welchen Erscheinungsformwn von Werbung diese Kinder im Internet dann konfrontiert werden und wie sie damit umgehen. Wir haben uns also einerseits die Angebote angeschaut - die 100 beliebtesten von Kindern genannten Angebote im Internet;Haben uns angeschaut: Welche Erscheinungsform von Werbung gibt es dort? Was ist gängige Praxis? Und dann haben wir mit Kindern gesprochen. Zunächst mit sehr vielen - repräsentativ - und gefragt: Was erkennen die eigentlich an Werbung? Was halten sie für Werbung? Wo gibt es möglicherweise Missverständnisse? Und dort, wo die Zahlen schon auf Problemlagen hingewiesen haben, haben wir mit 100 Kindern in Einzelgesprächen Interviews geführt, um herauszubekommen, was erkennen sie gut als Werbung, was erkennen sie nicht so gut als Werbung; Und haben versucht dann, unter Abgleich mit den Rechtsrahmen, den es eben auch schon gibt im Online-Werberecht, versucht, herauszubekommen, an welchen stellen man jetzt nachjustieren kann, um dieses Erlebnis für Kinder und um und die Werbekompetenz von Kindern in Zukunft besser zu machen.