Zur Übersicht Do, 10. November Termin | Köln

Was tun bei (Cyber)Mobbing?

Intervention und Nachsorge

Diese Fachtagung findet in Kooperation und unter Beteiligung von klicksafe statt.

Ein Großteil der Kommunikation zwischen Kindern bzw. Jugendlichen geschieht im digitalen Raum. Auch Konflikte und Mobbing werden in analoger und in digitaler Form, auf dem Pausenhof und im Chat, ausgetragen. Das Schädigungspotenzial von Mobbing ist dadurch enorm gestiegen.

Lehrkräfte, Erziehende und Schulsozialarbeiter/-innen sind oftmals unsicher im Umgang mit Mobbing. Tatsächlich besteht die Gefahr, dass Methoden, die sich bei Konflikten zwischen Einzelnen bewährt haben, in Mobbingfällen eine Eskalation der Gewalt bewirken. Denn Mobbing ist ein systemisches Phänomen, das nur mit Blick auf die gesamte Gruppe/Klasse versteh- und bearbeitbar ist. Zudem beschränken sich die meisten Hilfekonzepte auf präventive Angebote, Interventionsmöglichkeiten fehlen. Bei der Tagung werden daher gezielt Interventionsmethoden für Cyberattacken und (Cyber)Mobbing vorgestellt.

Im Forum 6: 'Umgang mit Online-Konflikten' thematisieren und diskutieren Martin Müsgens, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), Düsseldorf und Matthias Felling, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle NRW e. V., Köln, Fragen wie "Wie können Online-Konflikte gelöst oder bestmöglich begleitet werden?", "Was können mögliche Warnzeichen sein und wie können Außenstehende Online-Konflikte erkennen?", "Was hat sich durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones hinsichtlich möglicher Lösungsstrategien verändert?", "Wie können problematische Inhalte schnellstmöglich entfernt werden und was sind die richtigen, auch juristischen Maßnahmen?"

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