Zur Übersicht Do, 12. April – Fr, 13. April Termin | Berlin, Humboldt-Universität

Netzwerkrecht

Die Zukunft des NetzDG - und seine Folgen für die Netzkommunikation

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist seit dem 01. Januar 2018 anzuwenden. Es soll einen zivilen Diskurs in sozialen Netzwerken gewährleisten. Bereits im Gesetzgebungsverfahren war es Gegenstand verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Kritik. Vor allem wurde durch die Debatte aber sichtbar, dass grundlegende Fragen einer netzwerkgerechten Regulierung teils noch nicht vollständig
durchdrungen, teils nicht vollständig beantwortet sind. Letztlich dürfte es nicht ausreichend sein, allein herkömmliche, aus einer analogen Zeit stammende soziale und kulturelle Rechtsanwendungs-Techniken auf das Netz zu übertragen. Vielmehr gilt es nach neuen, netzwerkgerechten Lösungen zu suchen.

Die Tagung soll im ersten Teil die gegenwärtige rechtliche Einordnung sozialer Netzwerke aufarbeiten und nach den privaten und öffentlichen Ordnungsmustern fragen, etwa in Form von AGB und Grundrechtspositionen. Im zweiten Teil wird die Rechtsdurchsetzung bei Hate Speech als besonders für die Meinungsfreiheit kritisches Element der Netzwerkregulierung in den Blick genommen.

Bitte melden Sie sich per Mail an folgende Adresse an: sekretariat.eifert@rewi.hu-berlin.de
Die Anmeldefrist endet am 05. April 2018. Bei etwaiger Überbuchung entscheidet der Eingang der Anmeldung. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Tagungsprogramm (PDF)