15.03.2019

DAB+ in Nordrhein-Westfalen

Landesweite sowie regionalisierte Übertragungskapazitäten sollen beantragt werden

Bedarfsanmeldung für DAB+ in Nordrhein-Westfalen: Die Landesanstalt für Medien NRW beantragt die Zuordnung von Übertragungskapazitäten für eine landesweit einheitliche sowie für eine landesweite, regionalisierte DAB+-Bedeckung. Dies entschied heute (15. März) die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW.

Bei der regionalisierten Bedeckung wird eine Ausschreibung entweder für sechs Regionen oder für fünf Regionen Nordrhein-Westfalens angestrebt.

Der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, Tobias Schmid, sagte: „Die Stärkung von Medienvielfalt ist eines unserer wichtigsten Ziele. Wir streben mit der Bedarfsanmeldung eine möglichst flächendeckende Versorgung an, die sowohl regionalen und lokalen, als auch landesweiten Angeboten gerecht wird.“

Die Bedarfsanmeldung ist Teil des sog. Zuordnungsantrags, mit dem bei der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen die benötigten DAB+-Kapazitäten angefordert werden. In einem weiteren Schritt prüft die Bundesnetzagentur dann auf Veranlassung durch das Land, ob sie den angemeldeten Bedarf decken und dem Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stellen kann. Die von der Bundesnetzagentur zur Verfügung gestellten Frequenzen werden dann von der Landesanstalt für Medien NRW ausgeschrieben.